21 geförderte Wohnungen

Neues Seniorenwohnen eröffnet in Bad Erlach

In Bad Erlach entstehen 21 geförderte, barrierefreie Wohnungen für Senioren. Das Projekt soll Selbstständigkeit und Betreuung verbinden.
Victoria Carina  Frühwirth
23.09.2026, 07:45
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In Bad Erlach (Bezirk Wiener Neustadt-Land) entsteht ein neues Wohnmodell für ältere Menschen. Die WETgruppe errichtet 21 geförderte Wohnungen mit einer Größe von rund 43 bis 60 Quadratmetern. Sie werden barrierefrei gebaut und als vollwertige Mietwohnungen vergeben.

Soziale Kontakte und Betreuung daheim

Das Besondere: Die Bewohner leben weiterhin selbstständig in den eigenen vier Wänden, können bei Bedarf aber Betreuung und zusätzliche Unterstützung in Anspruch nehmen. Dafür ist die Mater Salvatoris Alten- und Pflegeheim GmbH zuständig.

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Das Projekt ist eines von insgesamt elf Pilotprojekten für "Seniorenwohnen" in Niederösterreich. Ziel ist eine Wohnform zwischen der Betreuung zu Hause und einem dauerhaften Aufenthalt im Pflegeheim.

"Viele ältere Mitmenschen können sich auch im Alter weitgehend selbst versorgen und benötigen nur vereinzelt Betreuung", erklärt Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Wichtig seien gleichzeitig Sicherheit, Unterstützung im Alltag und Möglichkeiten, soziale Kontakte zu erhalten.

Gemeinschaftsraum und Tagesbetreuung

Neben den Wohnungen entsteht ein gemeinsamer Aufenthaltsbereich für Treffen und Aktivitäten. Im Gebäude sind außerdem eine Tagesbetreuung für Senioren und ein Therapieraum vorgesehen. Auch die Lage soll den Alltag erleichtern. Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Gastronomie, Gesundheitsangebote, Vereine und ein Anrufsammeltaxi gibt es direkt in Bad Erlach.

WETgruppe-Geschäftsführer Christian Rädler sieht das Projekt als Antwort auf den demografischen Wandel. Neue Wohnangebote müssten dort entstehen, wo sich die Bedürfnisse der Menschen verändern.

Auch Bürgermeisterin Bärbel Stockinger (ÖVP) betont, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrem vertrauten Umfeld bleiben sollen. Die zusätzliche Tagesbetreuung soll zudem Angehörige entlasten. Mit dem neuen Modell soll ein Umzug ins Pflegeheim möglichst lange hinausgezögert oder im besten Fall ganz vermieden werden.

VF,23.09.2026, 07:45
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