Kalte Schnauze

Nicht krank, trotzdem rinnt die Nase? Das ist der Grund

Im Winter solltest du immer ein paar Taschentücher griffbereit haben – auch wenn du gesund bist. Denn die Kälte bringt die Nase oft zum Rinnen.
Heute Life
01.02.2026, 22:59
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Wenn die Temperaturen sinken, teilweise unter 0 Grad, sorgt das dafür, dass bei vielen die Nase zu rinnen beginnt – ganz so, als wärst du verkühlt, es aber nicht bist. Das mag zwar lästig sein, macht aber durchaus Sinn.

Nase wärmt die Atemluft auf

Wenn die eiskalte Luft direkt in unsere unteren Atemwege gelangen würde, wäre das ziemlich unangenehm. Damit das nicht passiert, schlagen die Temperatursensoren in der Nase Alarm. Das Gehirn schickt daraufhin warmes Blut in die Nasenmuscheln – das sind knöcherne Lamellen, die mit Schleimhaut überzogen sind und sich quer durch die Nase ziehen. Diese schwellen an und bringen die eingeatmete Luft auf angenehme 30 Grad Celsius.

Mehr Schleim, mehr Schutz

Durch das Anschwellen der Nasenmuscheln wird auch die Schleimproduktion ordentlich angekurbelt. Das passiert zwar auch bei wärmeren Temperaturen, um die Schleimhäute feucht zu halten. Da rinnt der Schleim aber meist unbemerkt nach hinten und wird einfach geschluckt. Wenn die Produktion aber auf Hochtouren läuft, klappt das nicht mehr so gut – ein Teil vom Schleim fließt nach vorn und die Nase läuft.

Auch wenn du dann öfter zum Taschentuch greifen musst: Das ist ein ausgeklügelter Schutzmechanismus deines Körpers. Der Nasenschleim sorgt dafür, dass sich keine Fremdpartikel oder Krankheitserreger festsetzen können. Außerdem hält er die empfindlichen Nasenschleimhäute feucht und schützt so vor dem Austrocknen und kleinen Rissen, durch die Bakterien leichter eindringen könnten.

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