10 Anzeichen

So erkennst du, dass Stress deinem Körper zuviel wird

Wenn der Körper dauerhaft im Alarmmodus läuft, zeigt er klare Warnsignale – viele davon werden lange übersehen und machen krank.
Maria Ratzinger
01.02.2026, 18:42
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Stress gehört zum Alltag. Doch wenn er nicht mehr abklingt, schaltet der Körper in einen dauerhaften Alarmzustand. Das Problem: Dauerstress zeigt sich oft schleichend – und wird deshalb lange übersehen. Diese Signale sollte man ernst nehmen.

1. Ständige Müdigkeit

Bei Dauerstress ist der Körper ständig angespannt. Stresshormone (z.B. Cortisol) verhindern echte Erholung, selbst im Schlaf. Die Energiereserven werden aufgebraucht, ohne sich wieder zu füllen. Deshalb fühlt man sich auch nach langen Nächten ausgelaugt.

2. Schlechter Schlaf

Stress hält das Nervensystem aktiv. Einschlafen fällt schwer, man wacht häufiger auf oder ist frühmorgens hellwach. Tiefschlafphasen werden verkürzt. Der Körper kommt nicht mehr richtig zur Regeneration.

3. Konzentrationsprobleme

Im Stressmodus priorisiert das Gehirn Gefahrenabwehr statt Denken. Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Entscheidungsfähigkeit leiden. Viele beschreiben das als "Gehirnnebel". Selbst einfache Aufgaben fühlen sich anstrengend an.

4. Reizbarkeit und emotionale Überreaktionen

Dauerstress senkt die emotionale Belastbarkeit. Kleinigkeiten lösen übermäßigen Ärger oder Tränen aus. Das liegt daran, dass das Gehirn weniger Kapazität zur Emotionsregulation hat. Die Nerven liegen buchstäblich blank.

5. Verspannungen und Schmerzen

Stress führt zu dauerhafter Muskelanspannung, besonders im Nacken, Rücken oder Kiefer. Der Körper bleibt unbewusst "in Bereitschaft". Durch die schlechte Durchblutung entstehen Schmerzen. Diese werden oft fälschlich als rein orthopädisch gedeutet.

Dauerstress senkt die emotionale Belastbarkeit. Schon Kleinigkeiten enden dann in Konflikten mit sich und der Umwelt.
Getty Images/iStockphoto

6. Verdauungsprobleme

Im Stress schaltet der Körper auf Überleben, nicht auf Verdauen. Die Darmbewegung verändert sich, die Durchblutung sinkt. Blähungen, Durchfall oder Verstopfung sind häufige Folgen. Auch Unverträglichkeiten treten stärker auf.

7. Häufige Infekte

Chronischer Stress schwächt das Immunsystem. Der Körper hat weniger Ressourcen, um Krankheitserreger abzuwehren. Erkältungen kommen schneller und dauern länger. Auch Entzündungen können sich leichter festsetzen.

8. Appetitlos oder Frustessen?

Stress beeinflusst Hunger und Sättigung. Manche bekommen Heißhunger, vor allem auf Zucker oder Fett. Andere verlieren völlig den Appetit. Beides ist eine Reaktion des Körpers auf hormonelle Veränderungen.

9. Innere Unruhe und Herzklopfen

Der Körper bleibt im Alarmzustand, selbst in Ruhe. Herzklopfen, Zittern oder das Gefühl, "nicht runterzukommen", sind typische Zeichen. Das Nervensystem findet nicht mehr in den Entspannungsmodus zurück. Entspannung fühlt sich ungewohnt oder sogar unangenehm an.

10. Abschalten funktioniert nicht

Gedanken kreisen ständig, auch abends oder am Wochenende. Der Kopf bleibt "an", obwohl keine akute Belastung da ist. Das ist ein klares Zeichen, dass der Stresspegel dauerhaft erhöht ist. Der Körper hat vergessen, wie Ruhe sich anfühlt. Achtung: Das kann schnell in einem Burn-out enden. Urlaub ist angesagt.

{title && {title} } mia, {title && {title} } 01.02.2026, 18:42
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