Michael Gregoritsch

ÖFB-Star lacht: "Wir sind mehr die Bauern"

ÖFB-Ass Michael Gregoritsch hat die Lacher auf seiner Seite. Der Stürmer lachte über den sprachlichen Unterschied zwischen Wien und Graz.
22.10.2026, 06:51
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Gregoritsch ist in Graz geboren, wuchs auch in der Steiermark auf. Das hört man durchaus an seiner Aussprache, obwohl der mittlerweile 32-Jährige schon länger in Deutschland spielt, einige Stationen hinter sich hat: Hoffenheim, St. Pauli, Bochum, HSV, Augsburg, Schalke, Freiburg und nach einem kurzen Intermezzo bei Bröndby in Dänemark wieder Augsburg.

"Ich neige immer dazu, ganz schlecht österreichischen Dialekt nachzumachen. Das ist für euch grauenhaft, oder? Wenn das Deutsche ganz schlecht nachmachen", schmunzelte "Copa TS"-Moderator Tommi Schmitt bei der Einleitung des Podcasts mit Gregoritsch.

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"Die Bauern"

"Es ist schwer zu ertragen. Aber es ist noch schwerer zu ertragen, wenn ich dann österreichisch spreche und meine Worte ganz schlecht wiederholt werden", lachte ÖFB-Ass Gregoritsch und brachte dann ein Beispiel: "Mistkübel", mit starker Betonung auf dem "L". "Die Wiener ziehen das Wort dann mehr nach hinten", äffte "Gregerl" dabei den klassischen Wiener Dialekt nach. "Wir sind mehr die Bauern. Wir bellen ja quasi", lachte Gregoritsch. Und schob an: "Wir sind ehrlicher." Die Wiener hätten den Schmäh, "lustiger sind aber trotzdem wir."

Davon abgesehen kann Gregoritsch auf eine durchaus erfolgreiche Karriere zurückblicken. "Ich wollte nie so einer sein, aber mittlerweile ertappe ich mich dabei, dass ich ,früher' sage", schmunzelte der ÖFB-Teamstürmer dann. Und nannte sein großes Idol: "Der dicke Ronaldo".

Das Debüt mit 15 Jahren

Gregoritsch ist 32 und schon ganz lange im Profifußball. Als 15-Jähriger debütierte er für Kapfenberg. "Mit 15 habe ich schon sechste, siebte Liga gegen Erwachsene gespielt. Ich war dann der achte Stürmer, die ersten vier waren verletzt, die Stürmer fünf und sechs haben gespielt. Und ich durfte auf die Bank", erzählte der nunmehrige Augsburg-Stürmer. Papa Werner Gregoritsch war damals sein Trainer bei den "Falken". "Der Stürmer hat sich dann in der 60. Minute mit einem Krampf an den Oberschenkel gegriffen. In der 70. Minute sagte der Trainer dann ein bisschen abfällig: ,Geh dich mal aufwärmen'", schilderte der Stürmer. Er kam dann ins Spiel, traf gleich.

"Ich hatte ein maßlos überzogenes Selbstvertrauen, dass es eh klar war für mich, dass alles so passiert. Ich war nicht gut genug in manchen Momenten, aber durch das Selbstvertrauen dachte ich mir: Es wird schon funktionieren", erzählte "Gregerl" dann.

Danach enthüllte er eine kuriose Anekdote. In seiner Zeit bei St. Pauli durfte Gregoritsch als damals 19-Jähriger nicht mit den älteren Spielern pokern. Tormann Philipp Tschauner habe ihm dies "verboten", er solle nicht als junger Fußballer um Geld spielen. "Du spielst mit mir Monopoly", sagte Gregoritsch dann. So verbrachte der Stürmer dann die Auswärtsfahrten.

Eines geht ihm aber noch ab: ein Titel. "Dafür würde ich sehr, sehr viel geben und das eine oder andere eintauschen."

red, 22.10.2026, 06:51