3:0 gegen Leverkusen

ÖFB-Star schießt Ilzer zum Sieg und fliegt vom Platz

Christian Ilzer darf mit Hoffenheim über einen Sieg gegen Bayer Leverkusen jubeln – weil ÖFB-Star Alexander Prass trifft und dann vom Platz fliegt.
25.10.2026, 17:48
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Alexander Prass schießt Hoffenheim auf die Siegerstraße – und muss Sekunden später vom Platz. Beim 3:0-Heimerfolg gegen Bayer Leverkusen sorgt der ÖFB-Legionär für einen kuriosen Moment. Der 25-Jährige erzielt in der 89. Minute das vorentscheidende 2:0, reißt sich vor Freude das Trikot vom Körper und sieht dafür Gelb-Rot. Ausgerechnet sein eigener Treffer beendet damit seinen Arbeitstag vorzeitig.

Prass-Jubel endet mit Platzverweis

Nach einer Vorlage von Andrej Kramaric trifft Prass kurz vor Schluss zum 2:0. Der Österreicher lässt seiner Freude freien Lauf und zieht sich beim Jubel das Trikot aus.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Das Problem: Bereits in der ersten Halbzeit hatte Prass nach einem taktischen Foul Gelb gesehen. Schiedsrichter Daniel Siebert zeigt ihm deshalb die zweite Gelbe Karte und schickt ihn vom Feld. Als der ÖFB-Star seinen Fehler realisierte schlug er die Hände vor dem Gesicht zusammen, und startete den Gang in die Kabine.

Am Weg dorthin stand sein verletzter Nationalteam-Kollege Patrick Wimmer. Der konnte bei der kuriosen Aktion seines Teamkollegen nur lachen – war sichtlich erheitert über den "dummen" Platzverweis seines Freundes, wie die TV-Bilder zeigten.

Kramaric schreibt Vereinsgeschichte

Zuvor hatte Hoffenheim gegen Leverkusen lange auf den Führungstreffer warten müssen. Die Mannschaft von Christian Ilzer bestimmte über weite Strecken der ersten Halbzeit das Geschehen, ließ aber mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt.

Adam Hlozek vergab früh die erste Chance (5.), Fisnik Asllani scheiterte wenig später gleich zweimal an Bayer-Torhüter Mark Flekken (12.). Kurz vor der Pause traf Hlozek nur die Stange, Prass setzte den Nachschuss neben das Tor (38.).

Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase. Nachdem Edmond Tapsoba Hoffenheims Asllani im Strafraum zu Fall gebracht hatte, entschied Schiedsrichter Siebert nach VAR-Überprüfung auf Elfmeter.

Der eingewechselte Kramaric ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte in der 79. Minute zum 1:0. Für den Kroaten war es ein besonderer Treffer: Er erzielte das 1.000. Bundesliga-Tor der Hoffenheimer Vereinsgeschichte. Schon für den 500. Treffer der TSG hatte Kramaric gesorgt.

Ilzer jubelt über dritten Sieg in Serie

Leverkusen hatte unmittelbar nach dem Rückstand die Chance auf den Ausgleich, doch Ibrahim Maza vergab in der 80. Minute.

Stattdessen machte Prass mit seinem Treffer in der 89. Minute alles klar. Trotz des anschließenden Platzverweises legten die Gastgeber in der Nachspielzeit noch nach. Max Moerstedt stellte nach einer weiteren Vorlage von Kramaric auf 3:0 (90.+6.).

Hoffenheim verbessert sich mit elf Punkten auf den zehnten Tabellenplatz, Leverkusen bleibt mit 13 Zählern Vierter.

red, 25.10.2026, 17:48
Weitere Storys