Fast 90 Verparker pro Straße

Öffi-Verparker – Hier gibt es am häufigsten Probleme

Täglich stehen Wiens "Öffis" wegen falsch parkender Autos still. Besonders betroffen sind Hernals und Währing – bis zu 89 Blockaden pro Straße.
Wien Heute
04.04.2026, 14:45
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Winzige Zentimeter können in Wien Großes bewirken – vor allem, wenn es um Busse und Straßenbahnen geht. Immer wieder müssen Öffis-Fahrer auf ihren Linien warten, weil Falschparker die Fahrbahn blockieren. Im Vorjahr registrierten die Wiener Linien rund 1.500 solcher Behinderungen.

Hier gibt es die meisten Probleme

Das Klimadashboard hat nun die Hotspots ausgewertet: Mit 89 Vorfällen liegt die Kreuzgasse in Währing zwischen Martinstraße und Lacknergasse an der Spitze, wie der ORF berichtet. Generell treten die meisten Störungen in Hernals und Währing auf. Oft reicht ein falsch eingeklappter Spiegel oder ein leicht schief geparktes Auto, um eine Straßenbahn auszubremsen.

Strengere Strafen als Lösung

Anrainer fordern strengere Strafen. "Die Menschen haben es immer noch nicht gelernt, richtig einzuparken", sagt eine Anrainerin im ORF. Höheres Bußgeld könnte das Problem regeln, findet ein anderer. Die Stadt hat reagiert: Seit Jahresbeginn kostet das Blockieren einer "Öffi"-Spur 467 Euro – so viel wie eine Jahreskarte der Wiener Linien. Auch bauliche Maßnahmen wie Blumenbeete auf der Döblinger Hauptstraße zeigen Wirkung: Die Straßenbahn kann nun ungehindert passieren.

Zudem startet Wien das Programm "Mehr Tempo für Bus und Bim". Ziel ist es, stark frequentierte Linien zu beschleunigen, etwa durch Ampelbevorrangung, angepasste Abbiegespuren und getrennte Fahrspuren. Erste konkrete Maßnahmen sollen in den kommenden Wochen vorgestellt werden.

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