Gemeinsam mit den Wiener Linien startet die Stadt Wien nun eine Aktion mit dem Ziel Busse und Bim schneller, zuverlässiger und effizienter an ihr Ziel zu bringen. Immerhin legen die Wienerinnen und Wiener bereits 34 Prozent ihrer Alltagswege mit Öffis zurück – auch aufgrund der Parkplatznot und flächendeckender Kurzparkzone ist die Tendenz steigend. Problemstellen sollen entschärft, Öffis Vorrang an den Ampeln haben. Auch mehr Bus- und Bimspuren soll es geben, der Kampf gegen Falschparker verstärkt werden – wir berichteten.
Lob kommt von den Wiener Grünen – eine zentrale Forderung der Grünen werde erfüllt. Das Konzept liege seit Jahren auf dem Tisch – jetzt werde es endlich umgesetzt. Die Ankündigung der Stadtregierung, Straßenbahn- und Buslinien zu beschleunigen, sei "längst überfällig" gewesen. "Mehr Ampel-Priorität, eigene Spuren und Schluss mit Blockaden durch Falschparker – das ist genau das, wofür wir Grüne seit Jahren kämpfen. Wir haben mit der 'Grünen Welle für Öffis' bereits Ende 2022 ein klares Konzept vorgelegt", so Grünen-Mobilitätssprecherin Heidi Sequenz und Kilian Stark.
"Gut, dass Rot-Pink jetzt Bewegung zeigt. Aber wir sagen auch klar: Die SPÖ hat unsere Anträge dazu jahrelang abgelehnt und das Problem kleingeredet. Jetzt müssen die Fahrgäste rasch echte Verbesserungen spüren: Halt nur an Haltestellen, statt Zeitverlust an Ampeln und im Stau hinter den Autos, ist unser Ziel", so Sequenz und Stark.
Am Mittwoch (18.2.) bringen SPÖ und Neos das Programm "Mehr Tempo für Bus und Bim" im Gemeinderat offiziell auf Schiene. Das Ziel: Öffis priorisieren, Klimaziele erreichen – und Wien als internationale Öffi-Vorzeigestadt weiter ausbauen.