Absage!

Österreich will nicht in Trumps "Friedensrat" sein

Donald Trump hat für den Gaza-Konflikt einen neuen "Friedensrat" mit sich selbst an der Spitze gegründet. Österreich hat die Einladung abgelehnt.
Newsdesk Heute
18.02.2026, 09:50
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Anstatt auf die bewährten und anerkannten Institutionen zu setzen, hat US-Präsident Donald Trump einen neuen "Friedensrat" aus dem Boden gestampft. Den Vorsitz führt – wie soll es anders sein – Trump höchstpersönlich. Die wichtigsten Entscheidungen obliegen ihm alleine. Und zwar auf Lebenszeit.

Eingeladen hat er außerdem nur 60 Staaten, die er für mehr oder weniger respektable halten dürfte. Die klare Mehrheit lehnte die Einladung dankend ab – jetzt hat sich auch Österreich entschieden.

Österreich sagt Trump ab

Wie die außenpolitische Sprecherin von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) der APA bestätigt, wird Österreich dem Gaza-"Friedensrat" nicht beitreten. Zwar sei Österreich zu einem Beitrag zum nachhaltigen Frieden in Nahost bereit, "als klarer Verfechter eines kooperativen, multilateralen Systems und als einer der vier Sitzstaaten der Vereinten Nationen wollen wir jedoch keine Parallelstrukturen aufbauen".

Zugesagt haben wiederum die EU-Staaten Ungarn und Bulgarien, sie befinden sich in Gesellschaft mit Nationen wie Paraguay, Saudi-Arabien, Usbekistan oder Kambodscha. Italien oder Griechenland haben hingegen angekündigt, die Auftaktsitzung mittels Beobachter zu verfolgen. Ob sich Österreich diesem Vorgehen anschließt, soll noch entschieden werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 18.02.2026, 09:50
Jetzt E-Paper lesen