Bei dem schrecklichen Blutbad in der Innenstadt von Krakau wurden sechs Menschen getötet, weitere Personen wurden verletzt – teils auch lebensgefährlich. Der mutmaßliche Attentäter (24) soll am Samstag kurz nach 15 Uhr wahllos auf Passanten in der Nähe des Hauptplatzes der polnischen Stadt gefeuert haben. Zuvor habe er bereits seine Eltern und seine Schwester getötet.
Auch in Österreich herrscht nun traurige Gewissheit: Bei einem der Todesopfer handelt es sich um eine 51-jährige Touristin aus dem Bezirk Gänserndorf (NÖ), "Heute" berichtete. Ihr Ehemann wurde unbestimmten Grades verletzt. Der mutmaßliche Täter – ein 24-jähriger Pole – wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei verletzt und festgenommen. Ermittler gehen von einem rechtsextremen Hintergrund aus.
Nun hat sich auch FPÖ-Chef Herbert Kickl zu der schrecklichen Bluttat geäußert. "Das Geschehene ist kaum in Worte zu fassen", schrieb der Freiheitliche auf Facebook. Seine Gedanken seien beim verletzten Ehemann der getöteten Österreicherin und deren Angehörigen sowie bei den Familien der weiteren Opfer.
Der FPÖ-Frontmann betonte, dass es "angesichts einer solchen Tragödie" kaum Worte gebe, die Trost spenden können. Es sei erschütternd, dass "unschuldige Menschen durch sinnlose Gewalt mitten aus dem Leben gerissen werden".
Kickl stellte klar, dass eine solche Tat durch nichts zu rechtfertigen sei. Der Freiheitliche sagt, dass man mit den Hinterbliebenen trauere. Abschließend wünschte Kickl "allen Verletzten eine rasche und vollständige Genesung".