Die Enthüllungen rund um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben die US-Elite-Uni Harvard erreicht. Im Zentrum steht nun auch ein Biomathematiker aus Österreich. Der Professor soll häufig mit Epstein Kontakt gehabt haben und sogar Spenden von ihm erhalten haben.
Auch im Testament des Sexualstraftäters wurde Nowak bedacht, berichtet "The Harvard Crimson" am Donnerstag. Es ist nicht das erste Mal, dass der Österreicher berufliche Schwierigkeiten wegen seiner Verbindung zu Epstein bekam.
Demnach war Nowak bereits im Jahr 2020 vorübergehend von der Universität beurlaubt worden. Erst 2023 kehrte er wieder zu seinem Job zurück. Laut der Fakultätsleitung soll nun intern geprüft werden, ob der Österreicher die Vorgaben und Standards der Universität verletzt hat.
Bis auf Weiteres ist Nowak nun erneut beurlaubt. Jedoch wurden bisher gegen ihn keine strafrechtlichen Anschuldigungen erhoben. In den Akten soll der Biomathematiker rund 7.000-mal vorkommen, berichtet der "ORF".
Nowak selbst betonte, dass die Finanzierung der Fakultät durch Epstein bereits vor seiner Zeit stattgefunden habe. Er habe diese lediglich fortgesetzt. Nowak verabscheue die Verbrechen des Sexualstraftäters. Das ganze Ausmaß sei ihm jedoch erst 2019 klar geworden.