Öl-Eskalation

Orbán setzt jetzt Soldaten gegen Ukraine ein

Es ist das nächste Kapitel von Viktor Orbáns Zorn auf die Ukraine. Nun will der ungarische Ministerpräsident Soldaten einsetzen.
Newsdesk Heute
26.02.2026, 15:15
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Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist um die Energieversorgung seines Landes besorgt. In der Ukraine sieht er dafür eine Gefahr. Ihm zufolge würde Kiew Sabotageaktionen vorbereiten. Daher kündigte Orbán am Mittwoch den Einsatz von Soldaten und verstärkten Polizeikräften an.

So sollen Angriffe verhindert werden. Des Weiteren kündigte der ungarische Ministerpräsident ein Drohnenverbot an der ukrainischen Grenze an, berichtet "Krone". Grund für Orbáns Zorn ist die Druschba-Pipeline. Seit Ende Jänner gelangt über diese kein russisches Öl mehr nach Ungarn. Orbán zufolge nehme man es nicht hin, daher künftig mehr für Energie ausgeben zu müssen.

Ukraine wehrt sich gegen Vorwürfe

In der Ukraine weist man die Vorwürfe aus Ungarn unterdessen zurück. Seitens des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurde festgehalten, dass die Pipeline durch "russische Angriffe" zerstört wurde. Seitens der EU-Kommission wurde man bereits aufgefordert, die Reparaturen voranzutreiben. Die Gefahr für Arbeiter sei jedoch groß.

Die Kommission betonte, dass die Energieversorgung Ungarns nicht gefährdet sei. Reserven und alternative Lieferwege seien ausreichend vorhanden. Dennoch blockiert Ungarn das geplante 90-Milliarden-Euro-Darlehen der EU für die Ukraine.

Auch ein neues Sanktionspaket gegen Moskau wird von Orbán, der als Freund von Russlands Machthaber Wladimir Putin gilt, abgelehnt. Laut eigener Aussage wolle der ungarische Ministerpräsident mit dem Krieg, in der Ukraine nichts zu tun haben.

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