Auf der thailändischen Ferieninsel Phuket hat ein Österreicher immer wieder für Ärger gesorgt. Der 38-Jährige (Name der Redaktion bekannt) wurde laut Polizei am 7. Mai im Bezirk Rawai festgenommen. Gegen den Mann gab es zuvor mehrere Beschwerden wegen gefährlichen Verhaltens im Straßenverkehr.
Laut der Exekutive soll der Österreicher mit seinem Motorrad immer wieder mitten auf der Straße stehen geblieben sein und dadurch andere Verkehrsteilnehmer behindert haben. Zusätzlich wird ihm aggressives Betteln vorgeworfen. Bewohner und Touristen berichteten, dass der Mann Geld verlangt habe und wütend geworden sei, wenn ihm niemand etwas geben wollte.
Ein auf Instagram viral gegangenes Video soll zeigen, wie der Mann vor einem Supermarkt Bargeld von einem anderen Touristen entgegennimmt. Beamte der Polizeistation Chalong konnten den Mann später ausforschen und festnehmen – auch diese Szene ist in dem Video zu sehen. Dabei stellte sich heraus, dass er mit einem Studentenvisum länger als erlaubt in Thailand unterwegs war.
Die Polizei ruft nun mögliche weitere Betroffene auf, sich zu melden. Polizeioffizier Jakkrapong Phetcharat erklärte, dass jeder Anzeige erstatten könne, der sich durch das Verhalten des Mannes belästigt oder gefährdet fühlte.
Phuket kämpft seit Jahren mit den Folgen des Massentourismus. Nach den Corona-Jahren setzte Thailand verstärkt auf visafreies Reisen, um mehr Urlauber ins Land zu holen. Allein 2025 werden auf Phuket rund 14 Millionen Besucher erwartet – fast die Hälfte aller Thailand-Touristen.
Doch unter Einheimischen wächst der Ärger. Viele beklagen zunehmende Kriminalität, Straßenraufereien und Probleme mit aggressiven Urlaubern. Die Behörden kündigten deshalb bereits strengere Kontrollen bei Einreise und Aufenthalten auf der Insel an.