Das österreichische Nationalteam hat den erhofften Auftaktsieg eingefahren und die Fans haben das scheinbar schon gespürt: Am 17. Juni 2026 war der Fernseher in der Früh so gefragt wie selten zuvor. Schon um 5 Uhr waren bis zu 172.000 Menschen vor dem Bildschirm.
Das eigentliche WM-Spiel ab 6 Uhr verfolgten dann bis zu 1,307 Millionen und im Schnitt 1,235 Millionen Menschen – und das mit einem Marktanteil von 88 Prozent in der zweiten Halbzeit. Bei den Jungen wurden sogar 90 bzw. 98 Prozent Marktanteil erreicht. Damit ist das Match Österreich gegen Jordanien die bisher meistgesehene TV-Übertragung in Österreich in dieser Zeitzone.
Auch die Nachberichterstattung mit dem Kult-Duo Rainer Pariasek und Andreas Herzog direkt aus den USA wollten sich bis zu 956.000, im Schnitt 922.000 nicht entgehen lassen. Der Marktanteil lag hier bei 85 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen sogar bei 87 Prozent und bei den 14- bis 29-Jährigen bei 95 Prozent.
Auch im Netz gab es einen Rekord – was allerdings zu unangenehmen Begleiterscheinungen führte. Der Stream der ersten Halbzeit von Österreich gegen Jordanien erreichte eine Durchschnittsreichweite von 263.000 – das ist seit Beginn der Messung 2017 absoluter Rekord. Es war der stärkste ORF-Videostream überhaupt.
In der zweiten Halbzeit (Durchschnittsreichweite 202.000) war der Ansturm so groß, dass der Stream für neue Nutzer über ORF ON wegen Problemen bei der Server-Infrastruktur der APA und einer überlasteten Komponente nicht mehr verfügbar war – mehr dazu hier.
Insgesamt kamen die Live-Streams und Videos-on-Demand zur WM am 17. Juni 2026 in Österreich auf ORF ON und anderen Plattformen auf 41,4 Millionen Nutzungsminuten, 3,7 Millionen Videostarts und 1,1 Millionen zusammenhängende Nutzungsvorgänge.