Desaströse Umfragewerte

ÖVP und SPÖ drohen 6 Landeschef-Sessel zu verlieren

Die verheerenden Umfragewerte der Dreier-Koalition schlagen sich nun in die Kernländer von SPÖ und ÖVP durch. Wo die einst großen Parteien kämpfen.
Newsdesk Heute
20.07.2026, 10:28
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In den Bundesländern steigt ob der schwachen Performance der Bundesregierung die Nervosität. Wie berichtet, kommt die Koalition nur noch auf 42 Prozent – zu dritt.

Brutaler SPÖ-Absturz

Besonders dramatisch ist der Absturz der SPÖ – derzeit wird die einst stolze Sozialdemokratie unter ihrem Erfolglos-Vorsitzenden Andreas Babler nur noch auf 15 Prozent in der Sonntagsfrage hochgeschätzt.

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In der Schwankungsbreite haben die Grünen die SPÖ also bereits eingeholt; die Roten drohen erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik nach der nächsten Wahl aus dem Nationalratspräsidium zu fliegen.

Die ÖVP – 2019 noch bei 37 Prozent – kann aktuell nur noch jeden fünften Wähler von sich überzeugen, liegt bei 20 Prozent und kommt innerhalb der Koalition zusehends unter Druck. Kaum ein schwarzes Kernthema (etwa Standort), bei dem die Stocker-Schwarzen Zählbares nach Hause bringen. Währenddessen enteilt die Kickl-FPÖ mit schon 37 Prozent in der Sonntagsfrage in lichte Höhen.

Mikl und Stelzer müssen zittern

In Ober- und Niederösterreich sowie in Salzburg und Vorarlberg regieren die Freiheitlichen bereits als Juniorpartner mit der ÖVP. Die Landtagswahlen 2027 und 2028 könnten einen Machtwechsel bringen. Die schwache Performance im Wiener Regierungsviertel könnte also sogar beliebten Ländergranden wie Johanna Mikl-Leitner oder Thomas Stelzer die Nummer-1-Position kosten. Ex-Bundesministerin Karoline Edtstadler muss sich bei ihrem ersten Antreten gegen Marlene Svazek behaupten.

Macht "Heiliges Land" blau?

Noch prekärer ist die Lage für Tirols Toni Mattle: Laut einer aktuellen Foresight-Umfrage liegt die FPÖ im traditionell tiefschwarzen "Heiligen Land" mittlerweile gleichauf mit der Volkspartei. Blau und Schwarz werden aktuell auf je 29 Prozent hochgeschätzt. Bei einer Schwankungsbreite von ±3,5 Prozent ist am Wahltag also alles möglich.

Machtwechsel auch in Kärnten?

Nach dem Abgang von Langzeit-Landeshauptmann Peter Kaiser könnte auch Kärnten nach der kommenden Landtagswahl einen neuen Landeskaiser bekommen. In einer aktuellen IFDD-Studie kommt die regierende SPÖ auf 34 Prozent, die FPÖ legt 7,5 Punkte auf schon 32 Prozent zu. Bei einer Schwankungsbreite von ±4 Prozent heißt es auch im Süden: Alles ist möglich. Zumal

Zwei Rote und ein Schwarzer fest im Sattel

Lediglich in Wien und dem Burgenland (SPÖ-regiert) sowie in Vorarlberg ist aktuell keine blaue Mehrheit in Griffweite. Die Steiermark wird bereits seit Ende 2024 von FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek geführt.

Die aktuellen Daten zeigen also quer durchs Land: Steigert sich die wie gelähmt agierende Bundesregierung nicht massiv, könnten nach der Serie an Landtagswahlen sechs von neun Bundesländern FPÖ-regiert sein ...

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