Genau genommen finden die meisten von uns Schnecken ja eigentlich ganz lustig. Die Häuschen und die Fühler haben das Tierchen ja immerhin zu einem Kosenamen für den Schatz werden lassen, aber im Gemüsebeet sehen wir sie dennoch nicht so gerne. Kein Wunder aber, denn gib der Schnecke ein bisschen Zeit und ganze Pflanzenreihen werden zumindest angeschmaust und mit der silbrigen Schleimspur überzogen.
Dies ist zwar ärgerlich, aber trotzdem kein Grund, um die Schnecke mit tödlichen Mitteln zu bekämpfen, wenn es auch tierschutzfreundlich geht.
Wir haben ja schon von einigen Tipps berichtet, wie man Schnecken höflich aus dem Garten vertreiben kann. Da sie ziemlich gut auf Düfte reagiert, können Blumen, die sie nicht mag, als Barriere zum Gemüsebeet gepflanzt werden, doch wer eine schnellere Alternative sucht, sollte einfach nur in die Küche gehen.
Die Nacktschnecke ist uns immer noch unsympathischer als jene mit Haus:
Dort im Schrank steht nämlich die ultimative "Wunderwaffe" gegen das Schnecki: Zimt! Forscher sollen herausgefunden haben, dass dieses Weihnachtsgewürz tatsächlich von Schnecken so gar nicht geschätzt wird. Sie mögen weder den Duft noch darüber kriechen, weshalb ein Barriere-Ring aus Zimt, Salat und Co. schützen soll.
Witzig eigentlich, wenn man so darüber nachdenkt, dass die Schnecke vom Zimt Reißaus nimmt, während sie weltweit als Gebäck zumindest in der Bedeutung eine Symbiose bilden. Dieses Hausmittel sollte aber unbedingt probiert werden, bevor man andere Möglichkeiten in Betracht zieht, denn Salz, Backpulver, Kaffeesatz und Bier sind weniger freundlich und können die Schnecke töten oder zumindest verletzen.