Im Aubad tut sich bald einiges: Während sich immer mehr Menschen für den Trendsport "Padel" begeistern, steht in Tulln bereits der nächste große Ausbauschritt bevor. Noch im Frühjahr soll der Startschuss für ein umfangreiches Projekt fallen – wenn der Gemeinderat zustimmt.
Geplant ist eine Erweiterung der bestehenden "Padel Tulln"-Anlage, die seit 2021 in Betrieb ist. Drei zusätzliche Outdoor-Plätze sollen noch diesen Sommer folgen, darunter ein Centercourt mit Tribüne, der auch für internationale Turniere genutzt werden kann.
Doch damit nicht genug: In einem späteren Schritt ist eine multifunktionale Halle mit vier Courts vorgesehen. Diese soll auch anderen Sportarten Platz bieten. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch einen 3x3-Basketballplatz, Tischtennis-Tische und eine Kletterwand.
Ein Detail dürfte vor allem Badegäste freuen: In der Halle entstehen neue Sanitäranlagen – inklusive Warmwasser.
Die Stadt sieht in dem Projekt einen klaren Mehrwert. "Es freut mich, dass es uns hier gemeinsam gelungen ist, eine sinnvolle, moderne und ökologisch zeitgemäße Erweiterung unseres bestehenden Freizeitareals auf die Beine zu stellen", sagt dazu Planungsstadtrat und VP-Vizebürgermeister Wolfgang Mayrhofer.
Auch FP-Stadtrat Andreas Bors betont: "Mit der geplanten Erweiterung wird das gesamte Freizeitareal Aubad noch attraktiver und vielseitiger gestaltet. Das ist eine sinnvolle Weiterentwicklung für die Freizeitqualität und für die Attraktivität unserer Stadt."
Die Betreiber verfolgen ambitionierte Ziele: Mit der geplanten Erweiterung soll in Tulln der größte Padel-Standort in Niederösterreich und einer der größten in ganz Österreich entstehen. Damit würde sich die Stadt als besonders attraktives Sportzentrum mit Schwerpunkt Padel positionieren.
Die geplante Halle soll im Frühling 2027 eröffnet werden. Und sollte der Padel-Trend einmal abflachen, bleibt die Stadt abgesichert – sie kann im Bedarfsfall einen Rückbau verlangen.