Ski-Star plant Comeback

Pariasek über Hirscher: "Die Schmach ersparen"

Marcel Hirscher geht nicht in Sölden an den Start. Für ORF-Moderator Rainer Pariasek ist nun ganz klar, warum.
23.10.2026, 06:00
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Marcel Hirscher will es im Ski-Weltcup noch einmal wissen. Nach seinem im Dezember 2024 erlittenen Kreuzbandriss plant der Salzburger, der mittlerweile für die Niederlande an den Start geht, das große Comeback. Hirscher war 2024 nach fünf Jahren Pause mit seiner eigenen Skimarke Van Deer in den Weltcup zurückgekehrt, aber nur in drei Rennen an den Start gegangen. Dann verletzte sich der achtfache Gesamtweltcupsieger schwer, musste die "Heim-WM" 2025 in Saalbach auslassen. Und verzichtete auf die gesamte letzte Weltcup-Saison samt Olympia in Cortina.

Nun soll es aber soweit sein, will der mittlerweile 37-Jährige noch einmal im Weltcup durchstarten. Nicht allerdings beim Saisonauftakt in Sölden am Sonntag. Da sagte Hirscher ein Antreten im Vorfeld bereits ab. Auch, weil die Wildcard-Regelung für Hirscher verschärft wurde. Früher beinhaltete die Sonderregelung 20 Starts in der Saison. Jetzt sind es vier pro Disziplin, davon wird jeweils ein Start abgezogen, wenn man außerhalb der Top-30 landet. Im schlimmsten Fall könnte das Hirscher-Comeback in dieser Saison schon vor Weihnachten vorbei sein, der Salzburger fährt schließlich nur die Technik-Disziplinen Riesentorlauf und Slalom.

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"Die Schmach ersparen"

"Er möchte unbedingt", erklärte ORF-Starmoderator Rainer Pariasek zum bevorstehenden Hirscher-Comeback in der Sendung "Hinter den Schlagzeilen". Pariasek selbst wird am Wochenende jeweils durch die TV-Übertragung im öffentlich-rechtlichen Sender führen.

"Er hat wie ein Besessener trainiert, was ich so gehört habe. Aber natürlich möchte er sich die Schmach auch ersparen, dass er drei Sekunden hinten ist", erklärte Pariasek weiter. Tatsächlich halten sich die Gerüchte, dass der mittlerweile 37-Jährige in den gemeinsamen Trainingsläufen mit den ÖSV-Stars nicht unbedingt überzeugen konnte, hartnäckig.

Hirscher sei auch in Sölden am Gletscher gewesen, habe seine Zeitläufe mit anderen Ski-Assen verglichen. Und dabei dürfte es durchaus Rückstand gegeben haben, wie Pariasek andeutete. "Ich würde mich freuen, weil es eine gute Geschichte ist, wenn er wieder da ist", meinte Pariasek dann.

Und ließ danach aufhorchen: "Beim ersten Comeback war ich relativ optimistisch. Da habe ich mir gedacht: Der wird sicher wieder vorne mitfahren. Jetzt bin ich mir nicht mehr ganz so sicher."

red, Akt. 23.10.2026, 07:40, 23.10.2026, 06:00
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