Auf einem Lufthansa-Flug von Bogotá nach Frankfurt ist ein 33-jähriger Passagier während des Fluges ausgerastet. Der Mann stand von seinem Sitz auf und rüttelte an einer Außentür der Boeing 787, berichtet die "Bild" am Dienstagabend. Die Crew forderte ihn auf, damit sofort aufzuhören. Der Passagier ignorierte die Anweisung jedoch.
Die Situation eskalierte daraufhin in der Kabine. Das Kabinenpersonal musste den Mann von der Tür wegziehen. Dabei halfen zwei weitere Passagiere. Gemeinsam gelang es schließlich, den 33-Jährigen von der Tür zu entfernen.
Der Flug konnte anschließend planmäßig fortgesetzt werden. Eine Gefahr durch das Öffnen der Tür während des Fluges bestand dabei nicht. Bei einem unter Druck stehenden Passagierflugzeug lassen sich die Außentüren während des Fluges nicht einfach öffnen.
Nach der Landung in Frankfurt wartete bereits die Polizei auf den Mann. Die Beamten nahmen den 33-Jährigen fest. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde er aufgrund seines Zustands in ein umliegendes psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
Gegen den Passagier wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr eingeleitet. Ob und welche weiteren rechtlichen Konsequenzen dem Mann drohen, ist Gegenstand der Ermittlungen.