Tierische Rettung

Patricia rettet Patricia! Schaf bekommt zweite Chance

Ein Spaziergang wird plötzlich zur Rettungsmission: Patricia entdeckt ein schwer verletztes Schaf und handelt sofort.
Heute Tierisch
15.09.2026, 08:40
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Ein Spaziergang mit dem Hund wurde für eine Mitarbeiterin von Gut Aiderbichl plötzlich zur Rettungsmission. Weil Patricia P. genau hinsah, bekam ein schwer verletztes Schaf eine zweite Chance – und trägt heute sogar den Namen seiner Retterin.

Eigentlich wollte Patricia P. nur mit ihrem Hund spazieren gehen. Als sie eine Weide kreuzte, fiel ihr jedoch in einiger Entfernung etwas Ungewöhnliches auf. Sie ging näher – und entdeckte ein Schaf, das hilflos auf dem Rücken lag. Ein Bein war in einer Wassertränke eingeklemmt, der Lauf offenbar mehrfach gebrochen. Immer wieder versuchte das geschwächte Tier aufzustehen, doch schaffte es nicht.

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Einschläferung keine Option!

Für Patricia, die selbst bei Gut Aiderbichl arbeitet, war sofort klar: Hier zählt jede Minute. Der Besitzer wurde verständigt und kam zur Weide. Doch statt eine Einschläferung als einzigen Ausweg hinzunehmen, wollte Patricia dem schwer verletzten Tier noch eine Chance geben. Die Tiernotfallstelle von Gut Aiderbichl wurde alarmiert, eine Tierärztin schätzte die Lage ein und schließlich kam die erlösende Zusage von Geschäftsführer Dieter Ehrengruber: Das Schaf durfte aufgenommen werden.

Der blaue Gips ist doch eigentlich richtig chic, oder?
©Gut Aiderbichl

Kurz darauf war das Tierretter-Team vor Ort. Das Schaf wurde vorsichtig geborgen und direkt in eine Tierklinik gebracht, wo das verletzte Bein erstversorgt wurde. "Ein großes Lob an unser Tierretter-Team. Wenn es um ein Tier in Not geht, sind wir schnell zur Stelle", sagt Patricia P. über die Rettungsaktion.

„Ein großes Lob an unser Tierretter-Team. Wenn es um ein Tier in Not geht, sind wir schnell zur Stelle“
Patricia P.Mitarbeiterin Gut Aiderbichl und Tierretterin

Mittlerweile hat die wollige Patientin die Klinik verlassen und lebt auf Gut Aiderbichl Henndorf – nur wenige Schritte vom Büro ihrer Retterin entfernt. Und dort bekam sie einen ganz besonderen Namen: Patricia. Die menschliche Patricia schaut nun mehrmals nach ihrer tierischen Namensvetterin und hofft, dass das Bein heilen kann. Noch ist das Schaf nicht über den Berg. Wie gut die Verletzung verheilt ist, wird sich erst nach dem Abnehmen des Gipses zeigen.

Doch unabhängig davon hat Schaf Patricia bereits eines bekommen, das beinahe verloren schien: eine zweite Chance. Ihre Geschichte zeigt auf besonders berührende Weise, was der Leitspruch von Gut Aiderbichl "Hinsehen statt wegschauen" bedeuten kann – manchmal entscheidet ein einziger aufmerksamer Blick über ein ganzes Tierleben.

red,Akt. 15.09.2026, 08:44, 15.09.2026, 08:40