Bauern- und Wirtschaftsbund

Pernkopf und Ecker drängen auf Senkung der Spritsteuern

Bauernbund und Wirtschaftsbund sind sich einig: Die Steuern und Abgaben auf Benzin und Diesel müssen runter, so die Forderung.
Niederösterreich Heute
23.09.2026, 10:31
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Bauernbundobmann und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) hat schon am Wochenende via "Heute" gefordert: "Das Leben muss wieder leichter werden. Die immens hohen Diesel- und Benzinpreise müssen runter, um die Menschen und die Wirtschaft zu entlasten."

Dazu müssten alle Maßnahmen geprüft und schnellstmöglich umgesetzt werden, denn laut dem Niederösterreichischen Landesvize geht es längst nicht mehr nur um die Preise an der Zapfsäule: "Höhere Spritpreise werden auch auf alle anderen Preise im Supermarkt durchschlagen und die Güter des täglichen Lebens verteuern und auch die Inflation antreiben."

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"Unsere Betriebe brauchen jetzt Entlastung"

Jetzt springt ihm auch Wirtschaftsbundobmann und Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker bei: "Unsere Betriebe brauchen jetzt Entlastung und Planungssicherheit" Eingriffe in den Markt und Margenbegrenzungen seien dabei aber ein Tabu. "Sie schaffen neue Unsicherheit, bremsen Investitionen und schwächen den Wettbewerb, statt Energie dauerhaft leistbarer zu machen." Etwa die Hälfte des Spritpreises machen Mineralölsteuer, CO2-Bepreisung und Mehrwertsteuer aus, hier müsse angesetzt werden, etwa in dem die CO2-Bepreisung zumindest temporär ausgesetzt wird oder die Steuern gesenkt werden.

Pernkopf betont: "Vor allem die Mehreinnahmen durch höheres Steueraufkommen müssen an die Landsleute zurückgegeben werden!"

Bauern- und Wirtschaftsbund einig

Bauernbund und Wirtschaftsbund sehen auch Handlungsbedarf bei weiteren Energiekosten wie Strom und Gas: Laut Österreichischer Energieagentur ist der Strom-Großhandelspreisindex für September gegenüber dem Vormonat um 26 Prozent und gegenüber September 2025 um 68,12 Prozent gestiegen. Beim Gas beträgt das Plus 16,6 beziehungsweise 71,1 Prozent.

Dazu Pernkopf: "Extreme Gaspreisspitzen dürfen nicht ungefiltert auf den gesamten Strompreis durchschlagen, der preissetzende Einfluss von Gas muss bei außergewöhnlichen Marktverwerfungen begrenzt werden."

Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) hat sich in der Spritpreis-Debatte heute zu Wort gemeldet – "Heute" berichtete hier.

red,23.09.2026, 10:31