Großer Auftritt in Washington! Bei der Premiere der eigenen Doku "Melania" zeigte sich die First Lady der USA ungewohnt händchenhaltend mit ihrem Ehemann Donald Trump.
Der Film begleitet die 55-Jährige in den zwanzig Tagen vor der zweiten Amtseinführung von Donald Trump im Jänner 2025 und zeigt ihren Weg zurück ins Weiße Haus.
Melania Trump, die in einem schicken, schwarzen Dolce & Gabbana Outfit kam, zeigte sich stolz auf das Projekt: "Ich bin sehr stolz auf den Film". Auch ihr Ehemann fand lobende Worte und bezeichnete die Dokumentation als "sehr wichtig". Auf eine Frage zu seiner Ehe erklärte der Präsident knapp "Wir sind zufrieden, so wie es funktioniert."
Der Film soll zeigen, wie die 55-Jährige den Schritt zurück ins politische Rampenlicht erlebt. "Ich möchte dem Publikum mein Leben zeigen, was es bedeutet, wieder First Lady zu sein, und den Übergang von einer Privatperson zurück ins Weiße Haus", sagte sie den Reportern vor Ort. Auch ihre Arbeit als Unternehmerin, ihr Engagement für wohltätige Projekte und der Aufbau ihres Teams stehen im Fokus. "Es ist wunderschön, emotional, modisch, filmisch und ich bin sehr stolz darauf", betonte sie.
Zur Premiere kamen mehrere Mitglieder der Regierung sowie prominente Familienangehörige. Auch Sängerin Nicki Minaj war unter den Gästen. Sie hatte sich vor Kurzem öffentlich als "größter Fan" des US-Präsidenten bezeichnet und stand dabei händchenhaltend mit ihm auf der Bühne.
Amazon MGM Studios investierte 75 Millionen Dollar in das Projekt. Laut amerikanischen Medien wurden rund 40 Millionen Dollar für den Vertrag und 35 Millionen als Marketingbudget bereitgestellt.
US-Komiker Stephen Colbert ließ sich den nahenden Kinostart nicht entgehen und übte in seiner "Late Show" scharfe Kritik. Er zeigte Screenshots von US-Kinovorstellungen, bei denen überall "Zero Tickets Sold" stand. Ironisch meinte er, der Film biete einen "echten Blick hinter die Kulissen einer Frau, die Vorhänge aussucht".
In einem Video-Clip erklärte die First Lady selbst, der Film zeige "meine Wohltätigkeit, Familie, die Vorbereitung auf die Amtseinführung und auch den Aufbau des Ostflügels" des Weißen Hauses. Colbert konterte: "Madam First Lady, ich habe schlechte Nachrichten: Der Ostflügel ist nicht mehr da."
Colbert wies außerdem auf die enormen Kosten des Projekts hin. Seiner Einschätzung nach dürfte der Film am Startwochenende nur ein bis zwei Millionen Dollar einspielen.