Unfalldrama in Frankenfels im Bezirk St. Pölten-Land Montagmorgen: Ein 77-jähriger Mann aus dem Bezirk St. Pölten-Land fuhr am 2. März 2026, gegen 5.45 Uhr, mit dem Pkw auf der L102 in Frankenfels, Taschlgrabenrotte, in Fahrtrichtung Schwarzenbach an der Pielach.
In einer Linkskurve bei Straßenkilometer 1,6 kam der Lenker aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Pkw prallte frontal gegen einen Baum, das Fahrzeug geriet dadurch in Vollbrand.
Der Lenker wurde von zwei Passanten aus dem brennenden Fahrzeug befreit, eine weitere Person setzte die Rettungskette in Gang. Trotz rascher Reanimationsmaßnahmen starb der Lenker noch an der Unfallstelle. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Frankenfels löschten den Pkw.
Laut Feuerwehrangaben war unverzüglich ein Löschangriff mit einem HD-Rohr vorgenommen worden, welcher in weiterer Folge mit einem Mittelschaumrohr fortgesetzt wurde. Parallel dazu wurden Feuerwehrkameraden mit Rettungssanitäter-Ausbildung zur Unterstützung der Kameraden des ASBÖ-Frankenfels bereitgestellt.
"Tank 2 Frankenfels übernahm nach dem Eintreffen die Wasserversorgung. Der Vollbrand konnte mit dem umfassenden Schaumangriff schnell eingedämmt werden. Die notfallmedizinische Betreuung wurde in weiterer Folge durch das NEF-Scheibbs (Notarzteinsatzfahrzeug) und der Besatzung des Rettungshubschraubers C2 übernommen. Für die sichere Landung des Rettungshubschraubers wurde zuvor von der Besatzung von Pumpe-Frankenfels der Landebereich ausgeleuchtet. Trotz der Bemühungen aller Einsatzkräfte konnte dem Verunglückten leider nicht mehr geholfen werden", teilte die FF Frankenfels zum Einsatzablauf mit.
Und weiter: "Wir sprechen allen Angehörigen an dieser Stelle unsere aufrichtige Anteilnahme aus. Das Fahrzeugwrack wurde von der Feuerwehr unter Mithilfe einer Privatfirma geborgen und gesichert abgestellt. Nach umfangreicher Reinigung der Einsatzstelle konnte die Sperre der L102 wieder aufgehoben werden."