Einige Unverbesserliche in den eigenen Reihen hatten seit Wochen gegen ihn Stimmung gemacht, nun wirft er als General der Volkspartei hin. Wie Nico Marchetti (36) Dienstagabend auf Facebook schrieb, wird er seine Funktion mit Ende Juli zur Verfügung stellen und Abgeordneter bleiben.
"Ich bin aus Überzeugung Sachpolitiker, ein Politiker der Mitte und mir liegt die feine Klinge mehr als der Bihänder. In den knapp eineinhalb Jahren habe ich mich als durchaus untypischer Generalsekretär in den Dienst meiner Partei gestellt, weil ich zutiefst von den christlichen, konservativen und liberalen Werten der Volkspartei überzeugt bin", schreibt er in den Sozialen Medien.
Seine Zukunft sieht der Mandatar nicht mehr ausschließlich in der Politik: "Die letzten Jahre war ich allerdings ausschließlich Berufspolitiker und ich verspüre den großen Wunsch, mir ein zweites Standbein neben der Politik aufzubauen. Daher habe ich entschieden, dass es ein guter Zeitpunkt ist meine Funktion des Generalsekretärs mit Ende Juli zurückzulegen."
Als Abgeordneter, Bildungssprecher und einstimmig wiedergewählter Bezirksparteiobmann werde er "mit meiner Nachfolge und meinem Bundesparteiobmann Christian Stocker weiter aus Überzeugung und mit Freude für die Volkspartei und ein besseres Österreich arbeiten", so Marchetti.