"Erhöhte Wachsamkeit"

Polizei warnt jetzt alle Menschen in Österreich

Die Polizei warnt vor südamerikanischen Einbrecherbanden in Österreich, erklärt, wie diese vorgehen und was du dagegen tun kannst.
20.10.2026, 11:50
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Mit einer Warnung an die Bevölkerung wendet sich die Pressestelle der Landespolizeidirektion Steiermark am Dienstag an die heimische Bevölkerung. "Die Polizei konnte in den vergangenen Monaten durch die Festnahme zahlreicher internationaler Tätergruppen einen bedeutenden Schlag gegen die organisierte Kriminalität führen", heißt es darin. Trotz dieser Erfolge zeigen die Ermittlungen, dass Einbrecherbanden – primär aus dem südamerikanischen Raum – immer professioneller und flexibler agieren.

Um diese Serie nachhaltig zu stoppen, stehe nun die Prävention und die aktive Mithilfe der Bevölkerung im Vordergrund, so die Polizei.

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So gehen die Täter vor

  • Zeitpunkt: Die Einbrüche finden fast ausschließlich während der Tagesstunden statt.
  • Fahrzeuge: Es werden häufig neuwertige Mietwagen mit italienischen oder deutschen Kennzeichen genutzt.
  • Personen: Die Gruppen bestehen meist aus zwei bis vier Personen; vereinzelt sind auch Frauen beteiligt.
  • Tarnung: Zur Auskundschaftung von Objekten tarnen sich die Täter teilweise als Jogger, Sportler oder Spaziergänger.

Die Polizei hat nun einen dringenden Appell an die Bevölkerung: "Da die kriminellen Gruppierungen schnell nachrücken, ist eine erhöhte Wachsamkeit unerlässlich. Jeder Hinweis kann das entscheidende Puzzleteil für weitere Festnahmen sein", nimmt die Exekutive auch die Bevölkerung in die Pflicht.

Das kannst du tun

  • Sofortige Meldung: Verdächtige Beobachtungen von unbekannten Personen oder Fahrzeugen im Wohnviertel bitte umgehend über den Notruf 133 melden.
  • Präzise Beobachtung: Bei Verdachtsmomenten bitte auf Kennzeichen, Fahrzeugmarke, Farbe sowie das Erscheinungsbild der Personen achten und diese notieren.
  • Gemeinsame Aufmerksamkeit: Die gegenseitige Unterstützung in der Nachbarschaft ist ein effektiver Schutz. Zudem wird empfohlen, das Eigenheim auch bei kurzer Abwesenheit tagsüber konsequent zu sichern. Haus- oder Wohnungsbesitzer können sich jederzeit an die örtliche Polizeiinspektion wenden und einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren.

Die Polizei betont abschließend, dass die bisherige Ermittlungsstrategie greift, die Sicherheit jedoch nur durch das Zusammenspiel von polizeilicher Arbeit und bürgerlicher Aufmerksamkeit langfristig gewährleistet werden kann.

mrr, 20.10.2026, 11:50
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