Die Betreiber der Pratersauna mussten Konkurs anmelden. Bereits vergangene Woche wurde bekannt, dass über das Vermögen der Prater Nostra GmbH über Antrag eines Gläubigers ein Konkursverfahren beim Handelsgericht Wien eröffnet wurde. "Heute" berichtete. Am Donnerstag widmet sich auch der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) via Aussendung dieser Causa.
Der wirtschaftliche Absturz hat sich Beobachtern zufolge nämlich schon länger abgezeichnet. So sei die Betreiberfirma schon in der Vergangenheit mit Räumungsklagen und ausbleibenden Einnahmen konfrontiert gewesen. Geschäftspartner sprangen ab, geliehenes Ton- und Lichtequipment wurde zurückgeholt – ohne Technik war ein Weiterbetrieb nicht möglich.
Das schuldnerische Unternehmen führt ihre wirtschaftliche Notlage darauf zurück, dass fortlaufend bereits zugesagte Zahlungen ihres aus wirtschaftlicher Betrachtungsweise als Mehrheitsgesellschafter anzusehenden Gesellschafters, der RHC Invest GmbH, nicht geleistet wurden.
Trotz positiver Umsatzentwicklung war es dem schuldnerischen Unternehmen aufgrund des Ausbleibens der zugesagten Mittelzuflüsse durch die RHC Invest GmbH nicht möglich, den veranschlagten Finanzplan einzuhalten, was zur finanziellen Schieflage führte. Gemäß den vorgelegten Unterlagen sind von diesem Insolvenzverfahren derzeit die ÖGK, das Finanzamt und einige Lieferanten als Gläubiger angeführt. Die genaue Zahl der Gläubiger ist derzeit noch nicht bekannt.
Die Passiva, also die Schulden, belaufen sich auf rund 156.000 Euro. Die Aktiva (offene Forderungen) werden vom schuldnerischen Unternehmen mit rd. EUR 85.000,00 angeführt, welche noch vom Insolvenzverwalter auf deren Werthaltigkeit sowie Einbringlichkeit hin zu prüfen sind sowie Fahrnisse mit rd. EUR 20.000,00.