Neuer Generalvikar und Vikar

Erzbischof Grünwidl trifft erste Personalentscheidung

Wiens neuer Erzbischof Josef Grünwidl hat nun seine ersten Personalentscheidungen getroffen, zwei wichtige Ämter werden neu besetzt.
Thomas Peterthalner
28.01.2026, 17:02
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Nach dem Amtsantritt von Josef Grünwidl als neuer Wiener Erzbischof gibt es nun die ersten personellen Veränderungen. Mit 1. Februar 2026 übernimmt Richard Kager (57), Pfarrer von Perchtoldsdorf, Gießhübl und Kaltenleutgeben, das Amt des Bischofsvikars für das Vikart unter dem Wienerwald. Kager folgt damit auf Grünwidl selbst, der zuvor diese Doppelfunktion innehatte. Der neue Vikar bleibt weiterhin Pfarrer in seinen Gemeinden.

"Demut und Dankbarkeit"

Kager zeigt sich von seiner Ernennung überrascht: "Ich nehme diese große Aufgabe an – in Demut und in Dankbarkeit für das große Vertrauen, das mir seitens unseres neuen Erzbischofs Josef sowie meiner Dechanten und Vikariatsräte entgegengebracht wurde."

Grünwidl betont, Kager sei sein Wunschkandidat: "Ich schätze ihn, habe ihn mir als meinen Nachfolger als Pfarrer von Perchtoldsdorf gewünscht und er ist auch mein Wunschkandidat als Bischofsvikar."

Neuer Generalvikar im Herbst

Am 1. September folgt der nächste Wechsel: Andreas Kaiser (54) wird dann Generalvikar und damit wichtigster Verwalter der Erzdiözese Wien. Derzeit ist Kaiser Pfarrer im Weinviertel und Vorsitzender des diözesanen Priesterrates. Seine bisherigen Aufgaben wird er mit 1. September abgeben – eine geordnete Übergabe soll möglich sein.

Andreas Kaiser (l.) wird neuer Generalvikar der Erzdiözese Wien, Richard Kager wird neuer Bischofsvikar.
Erzdiözese Wien

"Andreas Kaiser ist ein umsichtiger und erfahrener Seelsorger und Dechant, er kennt die Erzdiözese und ist diözesan gut vernetzt", so Grünwidl. Ein Generalvikar ist Stellvertreter des Diözesanbischofs, in dessen Auftrag er die Verwaltung der Diözese leitet.

"Wenn ich es schon tun muss,..."

Kaiser selbst nimmt es mit Humor und Gottvertrauen: "Wenn ich es schon tun muss, dann mach’ ich es gerne." Er freue sich auf die neue Aufgabe, vor allem aber "auf die Zusammenarbeit mit Erzbischof Josef, um ihn mit meinen Möglichkeiten in seinem Dienst unterstützen zu können".

Seit 15 Jahren im Amt

Nikolaus Krasa (65), der seit über 15 Jahren Generalvikar war, zieht sich mit 1. September zurück. "Ich bin froh, in einem Alter, in dem meine Schulkollegen bereits teilweise mehrere Jahre in Pension sind, die durchaus herausfordernde Aufgabe eines Generalvikars in jüngere Hände legen zu dürfen." Krasa ist der längstdienende Generalvikar der Erzdiözese seit über 70 Jahren.

{title && {title} } pet, {title && {title} } 28.01.2026, 17:02
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