Schon seit Jahren pflegt Harald Vilimsky, FPÖ-Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Kontakte nach Israel – genauer gesagt zur dort regierenden, rechtskonservativen Partei "Likud", der auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angehört.
Diese gehört zwar dem Dachverband der europäischen Rechtsparteien "Patriots for Europe" noch nicht an, allerdings gibt es dort nun auch die Partei der "Patriots for Jerusalem/Israel". Vorsitzende wird die israelische Transportministerin Miri Regev – mit dieser hat sich Vilimsky am Wochenende in Israel getroffen.
Zustande gekommen ist dabei auch ein "beeindruckendes und sehr informatives" Gespräch mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, berichtet die FPÖ im Nachgang. Inhaltlich ging es vor allem um den "gemeinsamen Kampf gegen den radikalen Islam und gegen den importierten Antisemitismus in Europa".
Die Freiheitlichen sehen darin den Start für eine gute Zusammenarbeit patriotischer Parteien. "Und es ist ein historischer Moment für die FPÖ, welche erstmals in ihrer Geschichte von der israelischen Regierung offiziell eingeladen wurde." Noch vor wenigen Jahren boykottierte Israel die Politiker der FPÖ.