Schock für manche Kunden der Salzburger Sparkasse, die Fusion ihrer Bank mit der Erste Bank sorgt bei ihnen für Ärger. Nach der Umstellung von rund 260.000 Konten über das Pfingstwochenende können laut Bank in einzelnen Fällen nicht alle Konten in der Banking-App George angezeigt werden, das berichten die Salzburger Nachrichten (SN).
Betroffen sind nach Angaben der Salzburger Sparkasse ausschließlich Kunden, die sowohl Konten bei der Erste Bank als auch bei der Salzburger Sparkasse besitzen und diese über einen gemeinsamen George-Zugang verwalten. Die Zahl der Betroffenen liege im niedrigen dreistelligen Bereich, so die SN.
Die Probleme wurden bekannt, nachdem sich ein Kunde an die "Salzburger Nachrichten" gewandt hatte. Die Salzburger Sparkasse bestätigte die Schwierigkeiten. "Im Zuge der technischen Zusammenführung unserer Systeme kann es aktuell in einzelnen Fällen bei Kundinnen und Kunden zu einer vorübergehend unvollständigen Anzeige in George kommen", teilte das Geldinstitut mit.
Erst zu Pfingsten waren die Konten im Zuge der Fusion mit der Erste Bank technisch umgestellt worden. Kurz danach hatte die Salzburger Sparkasse noch von einer insgesamt gelungenen Umstellung gesprochen. Laut Landesdirektor Claus Graggaber gibt es rund 20.000 Kunden der Salzburger Sparkasse, die zusätzlich auch Konten bei der Erste Bank führen.
Nun versichert die Bank, mit Hochdruck an der Lösung des Problems zu arbeiten. "Wir arbeiten mit höchster Priorität daran, die gewohnte vollständige Ansicht rasch wiederherzustellen", heißt es in den SN.
Für Kunden besonders wichtig: Der Zahlungsverkehr sei trotz der Anzeigeprobleme nicht betroffen. Überweisungen und andere wichtige Bankgeschäfte könnten weiterhin durchgeführt werden. Auch die Filialen stünden dafür uneingeschränkt zur Verfügung.