Versorgung in der Region

"Psychische Gesundheit" – St. Pölten setzt Zeichen

Am 10. Oktober wird weltweit auf die Bedeutung seelischer Gesundheit aufmerksam gemacht – so auch am Universitätsklinikum St. Pölten.
Aram Ghadimi
04.10.2025, 15:00
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Psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern in Österreich und betreffen Menschen aller Altersgruppen und sozialer Schichten.

Zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober, der seit 1992 jährlich von der "World Federation for Mental Health" organisiert wird, möchte das Universitätsklinikum in St. Pölten mehr Bewusstsein schaffen, Verständnis fördern und den Zugang zu Unterstützung und Behandlung verbessern.

Gegen Stigmatisierung

Ziel ist es, die Stigmatisierung seelischer Erkrankungen zu verringern und die öffentliche Diskussion darüber zu stärken, dass psychische Gesundheit ebenso wichtig ist wie körperliche, heißt es aus dem Uniklinikum.

Hochmodernes Zentrum eröffnet

Im Mai erst eröffnete dort die klinische Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. Das hochmoderne Zentrum für psychiatrische Akutversorgung basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und arbeitet eng mit Forschung und Lehre zusammen.

Mit zwei Stationen und insgesamt 40 Behandlungsplätzen sowie einer Tagesklinik an der Ernst Höger-Straße wurde die psychiatrische Versorgung der Region deutlich ausgebaut.

Die Tagesklinik bietet 16 Plätze für mehrwöchige Turnusprogramme und zusätzlich vier Plätze für tagesklinische Akutinterventionen, die entweder als Bindeglied zwischen ambulanter und stationärer Behandlung dienen oder in manchen Fällen eine stationäre Therapie ersetzen können.

"Offen darüber sprechen"

"Psychische Gesundheit betrifft uns alle – unabhängig von Alter, Geschlecht oder sozialem Hintergrund. Der Welttag der psychischen Gesundheit erinnert uns daran, wie wichtig es ist, offen über seelische Belastungen zu sprechen und Vorurteile abzubauen", sagt Primarius Gernot Fugger, der Leiter der Klinischen Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin.

Fugger weiter: "Mit unserer neuen Abteilung leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine moderne und umfassende Versorgung in der Region. Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu unterstützen und ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie wieder Stabilität und Lebensqualität erlangen können."

{title && {title} } agh, {title && {title} } Akt. 06.10.2025, 07:18, 04.10.2025, 15:00
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