Puma-Sichtung

KI-Bilder vom Puma: Polizei stinksauer

Nach einer möglichen Puma-Sichtung bei Erding ermittelt die Polizei mit großem Aufwand – und einigen Hindernissen.
Heute Tierisch
09.10.2026, 10:10
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Die Suche nach einem möglichen Puma südlich des Münchner Flughafens sorgt weiterhin für Aufsehen. Die Polizei in Erding verfolgt aktuell nur vier von insgesamt 30 eingegangenen Hinweisen ernsthaft – und das aus gutem Grund.

"Uns haben mittlerweile KI‑generierte Bilder erreicht, die eine Großkatze in urbaner Umgebung zeigen sollen. Sowas behindert uns bei der Arbeit", erklärte Polizeichef Sebastian Pinta laut "Bild" am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

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Schwer bewaffnete Polizisten im Einsatz

Ein Jäger hatte am Dienstagabend mit einem Nachtsichtgerät eine auffällige Großkatze in einem Waldgebiet bei Oberding entdeckt. Die Aufnahmen wurden Experten, darunter Vertreter von Zoos und dem Landratsamt, zur Begutachtung vorgelegt. Deren Einschätzung: Es könnte sich tatsächlich um einen Puma handeln.

Am Mittwoch rückte die Polizei mit rund 30 teils schwer bewaffneten Beamten und Hubschraubern ins Naturschutzgebiet Notzingermoos aus, wo das Tier gesehen wurde. Auch eine stationäre Drohne mit Wärmebildkamera kam zum Einsatz, konnte aber keine besonderen Tiere entdecken. Ein vermeintlicher Hinweis eines Sicherheitsbeamten entpuppte sich später als harmlose Hauskatze.

Verendetes Reh – keine Spur vom Puma

In der Nähe des Sichtungsortes wurde zudem ein verendetes Reh gefunden. Laut Polizeidirektor Pinta gibt es jedoch keinen Zusammenhang mit einer Großkatze. Das Tier sei wahrscheinlich von einem Mähdrescher getötet worden. Die Suche nach dem möglichen Puma soll dennoch bis zum Wochenende fortgesetzt werden. Bisher gibt es keine Beweise für eine ungewöhnliche Katzenart in der Region.

red,09.10.2026, 10:10