Frau auf Friedhof erstochen

"Pure Lust am Töten" – Mädchen macht Schock-Geständnis

Nach der tödlichen Messerattacke auf eine Frau in Wien-Penzing hat das tatverdächtige Mädchen ein Geständnis abgelegt – mit schockierenden Aussagen.
André Wilding
24.02.2026, 12:53
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Die Bluttat am Friedhof Baumgarten sorgt weiter für Entsetzen. Eine 64-jährige Besucherin wurde dort am Montagnachmittag mit einem Messer getötet. Nun werden weitere Details zur mutmaßlichen Täterin bekannt – sie ist erst 14 Jahre alt.

Die Jugendliche soll ihr Opfer nicht gekannt haben. Laut Informationen der Polizei war es reiner Zufall, dass die Frau am Montag ins Visier des Mädchens geriet. Bei einem stundenlangen Verhör in der Nacht zeigte sich die Jugendliche demnach geständig.

Taschenmesser als Tatwaffe

Ein konkretes Motiv nannte die 14-Jährige zwar nicht, laut "Kronen Zeitung" soll es aber "pure Lust am Töten" gewesen sein. Ein psychiatrisches Gutachten dürfte in Auftrag gegeben werden.

Als mutmaßliche Tatwaffe soll ein Taschenmesser gedient haben, das die 14-Jährige bei sich trug. Damit soll sie mehr als fünfmal auf die 64-Jährige eingestochen haben. Die Frau erlag noch am Tatort ihren Verletzungen.

"Kann ich noch eine Tschick haben?"

Ein Friedhofsbesucher entdeckte später die Leiche und lief gegen 17.20 Uhr aufgebracht in das Büro des Bestatters am Areal. "Daraufhin haben wir sofort die Rettung und die Polizei verständigt", schildert Bestatter Arthur Altbart im Gespräch mit "Heute".

Kurz darauf rückten bereits die Einsatzkräfte an. Die Jugendliche wurde im Nahbereich des Tatortes festgenommen. "Die Jugendliche wirkte völlig emotionslos", so Altbart. Reue habe sie keine gezeigt. Selbst mit Handschellen habe sie die Beamten gefragt: "Kann ich noch eine Tschick haben?"

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Das Mädchen lebt seit November des Vorjahres in einer betreuten Wohneinrichtung in der Nähe des Friedhofs. Die Mutter hatte die Obsorge an die Kinder- und Jugendhilfe abgegeben. "Sie sagte, sie schaffe es zu Hause mit ihr nicht mehr und stimmte einer Betreuung in der WG zu", erklärte Ingrid Pöschmann von der MA 11.

Video: Bestatter bekam alles mit - hier das Interview:

"Eigengefährdendes Verhalten"

"Das Thema bei ihr war ausschließlich eigengefährdendes Verhalten", so Pöschmann. Aufgrund dessen sei sie mehrmals in psychiatrischer Behandlung gewesen und habe Medikamente einnehmen müssen.

"Die Kinder in dieser Wohngemeinschaft haben alle psychiatrische Diagnosen", so die Sprecherin weiter. Gerade dort gebe es jedoch eine besonders engmaschige Betreuung. Die Ermittlungen laufen weiter.

Ein psychiatrisches Gutachten soll nun klären, wie es zu der grausamen Tat am Friedhof in Penzing kommen konnte. Für die 14-Jährige gilt die Unschuldsvermutung.

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