Angeblich keine Kriegspläne

Putin beteuert zu Europa: "Bereiten keinen Kampf vor"

Nach Berichten über mögliche russische Drohnenangriffe auf europäische Länder beteuert Wladimir Putin, Moskau bereite keinen Konflikt mit Europa vor.
Newsdesk Heute
25.09.2026, 21:07
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat Berichte über mögliche Angriffe auf Europa zurückgewiesen. Sein Land bereite sich "nicht auf irgendeine Art von Kampf mit Europa" vor, sagte er am Freitag in St. Petersburg. Stattdessen würden europäische Stimmen vor einem Konflikt warnen und damit selbst Vorbereitungen für Kämpfe rechtfertigen, so Putin. Seine Aussagen stehen im Gegensatz zu Warnungen aus mehreren europäischen Ländern vor möglichen russischen Attacken.

Zuletzt hatte eine Person aus dem Umfeld des litauischen Verteidigungsministeriums erklärt, der Kreml könnte neue Drohnenangriffe in Europa planen. Als mögliche Ziele wurden demnach Mittelmeerländer wie Italien, Frankreich und Spanien genannt. Die Drohnen könnten vom Meer aus gestartet und in Containern versteckt werden, hieß es in der von der "Krone" wiedergegebenen Aussage.

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Laut dem Bericht sollen Litauen und andere Länder kurz nach einer mysteriösen Moskau-Reise des CIA-Direktors John Ratcliffe am 25. August von den Informationen erfahren haben. Auch Geheimdienste aus den USA und Dänemark hielten Drohnenangriffe auf europäische Mittelmeerländer demnach für wahrscheinlich. Unabhängig bestätigt sind diese konkreten Vorwürfe in den vorliegenden Angaben nicht.

Warnungen vor Angriffen und hybriden Aktionen

Neben möglichen Drohnenattacken wird in Europa auch vor einem begrenzten militärischen Angriff Russlands auf NATO-Staaten an der russischen Grenze gewarnt. Der Leiter des dänischen Auslands- und Militärnachrichtendienstes FE, Thomas Ahrenkiel, sprach laut "Krone" von einem "geringen, aber wachsenden Risiko". Einen Einmarsch halte er allerdings nicht für wahrscheinlich. Möglich seien unter anderem verstärkte hybride Angriffe – etwa Cyberattacken oder andere Aktionen unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges.

Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto widersprach unterdessen den Warnungen mit Blick auf sein Land. Die Hinweise auf mögliche Angriffe durch russische Schiffe und Drohnen seien nicht bestätigt. "Wir leben bereits in schwierigen, angespannten Zeiten, und niemand braucht zusätzliches Öl ins Feuer zu schütten", sagte Crosetto.

red,25.09.2026, 21:07