Großeinsatz nach Gift-Paketen

Quecksilber im DHL-Lager – Zentrum wird evakuiert

In einem deutschen DHL-Zentrum sind offenbar mehrere Pakete mit Quecksilber entdeckt worden. Nun prüfen Ermittler einen Zusammenhang mit Gift-Rosen.
Newsdesk Heute
22.09.2026, 20:29
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Ein Mitarbeiter klagte über Unwohlsein, kurz darauf wurde ein DHL-Logistikzentrum in Mecklenburg-Vorpommern geräumt. Ermittler prüfen nun einen möglichen Zusammenhang mit einem mysteriösen Blumenpaket, berichtet die "Bild". Im DHL-Logistikzentrum in Leizen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte lief Dienstagabend ein Großeinsatz. Grund dafür war der Verdacht auf Quecksilber. Zuvor hatte ein Mitarbeiter über Unwohlsein geklagt.

Nach Informationen der Agentur NonstopNews, auf die sich die "Bild" bezog, sollen im Depot mindestens drei kontaminierte Pakete entdeckt worden sein. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten gegen 18 Uhr zu dem Gewerbegebiet aus. Das Betriebsgelände wurde geräumt und weiträumig abgesperrt. Spezialkräfte untersuchen die betroffenen Bereiche unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen.

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Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei der verdächtigen Substanz um hochgiftiges Quecksilber. Die Ermittler müssen nun unter anderem klären, woher die Sendungen stammen und ob sich möglicherweise weitere kontaminierte Pakete im Postnetz befinden.

Rätselhafter Fall mit Blumenpaket

Besonders brisant ist laut "Bild" der mögliche Zusammenhang mit einem Vorfall aus der vergangenen Woche. In Neustadt-Glewe, rund 70 Kilometer von Leizen entfernt, waren am Freitag zwei Frauen im Alter von 19 und 28 Jahren nach dem Öffnen eines Blumenpakets erkrankt. Beide klagten über Übelkeit und Kopfschmerzen und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Beim Öffnen des Pakets war eine silbrige Flüssigkeit ausgetreten. Die Polizei bestätigte später, dass es sich dabei um Quecksilber handelte. Die Hintergründe der Sendung sind Gegenstand von Ermittlungen.

Ob das Blumenpaket aus Neustadt-Glewe und die nun entdeckten verdächtigen Sendungen im DHL-Zentrum tatsächlich miteinander in Verbindung stehen, ist derzeit offen. Die Ermittler prüfen einen möglichen Zusammenhang.

Der Einsatz in Leizen dauerte am Dienstagabend an. Spezialkräfte untersuchten die Halle und die betroffenen Sendungen unter hohen Sicherheitsvorkehrungen.

red,Akt. 22.09.2026, 20:33, 22.09.2026, 20:29
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