Unfall bei Vuelta

Rad-Star ist nach Crash "glücklich, noch zu leben"

Zwei Monate nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta spricht Tadej Pogacar erstmals über das volle Ausmaß seiner Verletzungen.
01.11.2026, 09:09
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Tadej Pogacar (28) hat bei seinem schweren Sturz bei der Vuelta offenbar großes Glück gehabt. Der slowenische Rad-Superstar musste das Rennen nach einem Unfall auf der achten Etappe aufgeben. Damals war von einem Schlüsselbeinbruch die Rede. Jetzt enthüllt der fünffache Tour-de-France-Sieger, dass er sich zusätzlich gleich drei Wirbel gebrochen hatte.

Besonders erschreckend: Zwei der Brüche wurden erst Wochen nach dem Unfall entdeckt. Bei einer Kontrolluntersuchung in seiner Heimat Slowenien kam vor zwei Wochen das gesamte Ausmaß der Verletzungen an seiner Brustwirbelsäule ans Licht.

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"Glücklich, noch am Leben zu sein"

Die neuen Untersuchungsergebnisse versetzten selbst den erfahrenen Radprofi in Schock. Gegenüber "The Athletic" schilderte Pogacar seine Reaktion auf die Diagnose.

"Als ich die drei gebrochenen Wirbel gesehen habe? Ich war nur glücklich, noch am Leben zu sein oder einfach nur stehen zu können", erklärte der Slowene. Rückblickend sei er deshalb auch erleichtert gewesen, auf einen Start bei der Europameisterschaft in seiner Heimat verzichtet zu haben.

Pogacar muss weiterhin vorsichtig sein

Zwei Monate nach dem Unfall befindet sich der 28-Jährige auf dem Weg zurück. Im Alltag sei inzwischen vieles wieder möglich, vollständig belastbar ist der Rad-Star allerdings noch nicht.

"Ich muss vorsichtig sein, dass ich nicht stürze. Ich kann auch nichts Schweres mit meinem linken Arm oder dem Genick heben", erklärte Pogacar. Trotz der Einschränkungen zeigt sich der Slowene zuversichtlich. "Ich kann jetzt im Grunde alles tun, was man normalerweise so macht."

Wann der fünffache Tour-Sieger wieder Rennen bestreiten kann, bleibt vorerst offen. Nach der erschreckenden Diagnose steht für Pogacar zunächst die vollständige Genesung im Mittelpunkt.

red, 01.11.2026, 09:09