Am Straßenrand gefunden

"Rahmen gefiel mir" – Mann nimmt wertvolles Gemälde mit

Ein Tourist nahm in Sevilla ein Gemälde vom Straßenrand mit nach Hause. Erst eine KI erkannte, dass es sich offenbar um ein wertvolles Werk handelt.
Newsdesk Heute
02.07.2026, 13:45
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Ein verschwundenes Gemälde in Sevilla ist wieder aufgetaucht. Ein Tourist hatte das Bild vom Straßenrand mitgenommen – erst eine Künstliche Intelligenz machte ihm klar, dass es sich offenbar um ein Werk des spanischen Malers Joaquín Sorolla handelt.

Wie Radio Sevilla berichtet, wurde das Kunstwerk von Andrés gefunden, der einige Tage als Tourist in Sevilla verbrachte. Der Mann aus Murcia erklärte, er habe das Bild "auf der Straße liegend" bei einem Spaziergang durch die Innenstadt entdeckt.

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"Mir gefiel der Rahmen"

Andrés wohnte mit seiner Familie in einem Hotel in der Canalejas-Straße. Weil er annahm, das Gemälde sei zurückgelassen worden, nahm er es mit. "Mir gefiel der Rahmen", erklärte er. Deshalb brachte er das Bild zunächst auf sein Hotelzimmer und später mit nach Murcia.

Erst zu Hause ließ er das Kunstwerk mithilfe von KI analysieren. Die Überraschung war groß, als das Programm das Bild Joaquín Sorolla zuordnete. "Aber dieses Gemälde ist gut!", rief Andrés aus, als er vom möglichen Wert des Werks erfuhr.

Nachdem die Suche nach den Eigentümern öffentlich geworden war, meldete sich der Finder bei der Familie und der spanischen Nationalpolizei. Er erklärte, dass sich das Gemälde in seinem Besitz befinde und zurückgegeben werden könne.

Polizei prüft Echtheit noch

Ob es sich tatsächlich um das gesuchte Kunstwerk handelt, müssen die Behörden allerdings noch offiziell bestätigen. Laut dem Bericht hat Andrés bisher keine Fotos des Gemäldes vorgelegt.

Die Nationalpolizei hatte die Ermittlungen aufgenommen, nachdem die Besitzer Anzeige erstattet hatten. Nach ihren Angaben war das Bild beim Beladen des Autos versehentlich auf den Boden gefallen und zurückgeblieben.

Suchplakate in Sevilla

Die Familie verteilte daraufhin im Stadtzentrum Suchplakate in spanischer und englischer Sprache. Darin wurde das Bild als Erbstück "von großem sentimentalem Wert" beschrieben. Zu sehen sind zwei Boote an einem Strand.

Zunächst vermutete die Familie, ein ausländischer Tourist habe das Gemälde mitgenommen. Tatsächlich gelangte es zwar in die Hände eines Urlaubers – dieser kam allerdings aus Murcia. So legte das Bild rund 500 Kilometer innerhalb Spaniens zurück, von Sevilla bis nach Murcia.

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