Alkoholexzesse enden bekanntlich selten gut. Ein perfektes Beispiel dafür lieferten am 4. September mehrere Passagiere auf einem Ryanair-Flug von Bournemouth nach Girona. Nachdem die Alkoholisierten andere Passagiere angestänkert sowie bespuckt hatten und einer von ihnen dann auch noch versucht hatte, den Notausstieg während des Fluges zu öffnen, kam es zur Notlandung im französischen Toulouse.
Dort wartete auf die Störenfriede bereits ein Aufgebot der Militärpolizei. Den französischen Einsatzkräften werden oft auch Verbindungen zur Fremdenlegion nachgesagt. Dementsprechend resolut gingen sie dann gegen die Betrunkenen vor.
Videoaufnahmen von dem Einsatz verbreiteten sich in den sozialen Medien. Darin ist zu sehen, wie ein Crewmitglied die Polizeikräfte zu den betroffenen Sitzreihen führt. Während sich eine Person widerstandslos festnehmen ließ, dachte ein zweiter Mann nicht daran, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten.
Das Ergebnis: Der randalierende Passagier wurde von zwei Militärpolizisten gepackt und prompt in den Schwitzkasten genommen. Unter Anwendung von massiver Körperkraft konnten sie den Tatverdächtigen schließlich bändigen.
Auch seinen Reisegefährten ergeht es ähnlich. Einer von ihnen dürfte der Sohn des Mannes sein. Auf den Aufnahmen ist zu hören, wie er "das ist mein fu***** Vater" schreit. Auch der Bursche wurde schließlich gepackt und aus dem Flieger gebracht – unter tosendem Applaus der anderen Fluggäste.
Auch ein Sprecher von Ryainair hat sich mittlerweile gegenüber "Heute" zu dem Vorfall geäußert: "Dieser Flug von Bournemouth nach Girona (4. September) wurde nach Toulouse umgeleitet, nachdem ein Passagier an Bord für Unruhe gesorgt hatte. Die Besatzung forderte vorab polizeiliche Unterstützung an, die das Flugzeug bei der Landung am Flughafen Toulouse erwartete und den betreffenden Passagier aus dem Flugzeug entfernte, bevor der Flug nach Girona fortgesetzt wurde."
"Ryanair verfolgt eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Fehlverhalten von Passagieren und wird auch weiterhin entschlossen gegen ungebührliches Verhalten von Passagieren vorgehen, um sicherzustellen, dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder in einer respektvollen und stressfreien Umgebung ohne unnötige Störungen reisen können", so der Sprecher.