Kurz nach 19.30 Uhr gestern, Mittwoch, vor der Grenze zu Oberösterreich: Auf Höhe des Bahnhofs Passau drehte der junge Mann in dem ÖBB-Zug, der von München Richtung Wien unterwegs war, durch. Er benutzte einen Nothammer und seine Faust.
Die Beschädigungen waren so schwer, dass die Fahrt nicht fortgesetzt werden konnte. Die Garnitur musste abgestellt werden. Vom unfreiwilligen Stopp betroffen: rund 150 Passagiere.
Der mutmaßliche Täter konnte zunächst flüchten, er machte sich Richtung Passauer Schanzlbrücke davon. Gegen 22.30 Uhr kehrte der Verdächtige zum Bahnhof zurück und wurde vorübergehend festgenommen.
Jetzt ermittelt die Polizei. Es geht um Störung öffentlicher Betriebe, Missbrauch von Notrufen und Sachbeschädigung.