Vor Kosovo-Duell

Rangnick verrät: ein Fixstarter und ein Sorgenkind

Österreichs Fußball-Nationalteam trifft am Sonntag auf den Kosovo. Coach Ralf Rangnick brachte zumindest ein wenig Licht in die Personalsituation.
Sport Heute
03.10.2026, 20:57
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Bisher hat Teamchef Rangnick in den drei Nations-League-Spielen gegen Israel, den Kosovo und Irland 26 Spieler eingesetzt. Deshalb ist die Frage, ob es im Auswärtsspiel gegen den Kosovo in Pristina (Sonntag, 18 Uhr) Umstellungen geben wird, besonders groß.

Zumindest zwei Veränderungen gegenüber dem 2:2-Remis in Irland wird es auch tatsächlich geben, verriet Rangnick. Einerseits im Tor, andererseits im Sturm.

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Schlager ist der Fixstarter

"Im Tor wird Alexander Schlager spielen", ließ Rangnick die Katze aus dem Sack. Zwischen dem nunmehrigen Bremen-Legionär und Florian Wiegele, der noch am Donnerstag gegen Irland gespielt hatte, hat sich ein Zweikampf um das "Einser"-Leiberl entwickelt. "Im Sturm werde ich mich entscheiden zwischen Michael Gregoritsch und Junior Adamu", erzählte der Deutsche weiter. Vor drei Tagen hatte Sasa Kalajdzic gestartet und entgegen dem ursprünglichen Plan auch durchgespielt. "Er wird sicher nicht von Anfang an spielen, er hat jetzt 95 Minuten bestritten und in diesem einen Spiel wahrscheinlich mehr als in allen Partien für den LASK zusammen", meinte Rangnick. Und hatte damit auch recht. Es waren nämlich 91 Minuten bei den Stahlstädtern.

Alle anderen Positionen ließ der Deutsche aber offen. Mit Innenverteidiger Kevin Danso kommt nach abgesessener Geldsperre eine weitere Alternative in der Abwehr-Zentrale in den Kader zurück. Auch Felix Bacher, der einzige Feldspieler, der bisher noch keine einzige Einsatzminute sammeln durfte, könne sich Hoffnungen auf Spielzeit machen. "Es ist gut möglich, dass er morgen spielt. Es geht darum, sich den Platz zu verdienen, aber er hat es gut gemacht im Training", lobte Rangnick.

Sorge um Chukwuemeka

Grundsätzlich seien alle Spieler fit, man müsse aber bis zum Matchtag abwarten, meinte Rangnick dann mit Blick auf seinen gesamten Kader. Und hob dann ein ÖFB-Sorgenkind hervor: Carney Chukwuemeka. "Bei ihm hat im letzten Spiel in der Halbzeit der Muskel zugemacht. Wir müssen morgen schauen, ob es zu 100 Prozent geht", sagte der ÖFB-Teamchef.

Anpfiff im Fadil-Vokrri-Stadion von Pristina ist am Sonntag um 18 Uhr.

red,03.10.2026, 20:57