Österreich ist mit einem hart erkämpften Sieg in die Nations League gestartet. Das ÖFB-Team setzte sich am Donnerstag in Linz mit 3:1 gegen Israel durch, musste trotz Überzahl aber bis in die Schlussphase um die drei Punkte kämpfen.
Teamchef Ralf Rangnick zeigte sich nach der Partie vor allem mit der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden. "Am Ende sind wir für unser beharrliches Dranbleiben belohnt worden", erklärte der Deutsche.
Für Rangnick war der Erfolg auch verdient. Österreich habe einen "klar verdienten Sieg" eingefahren und Israel "keine einzige Chance gelassen". Der Gegentreffer sei nach einem vermeidbaren Eckball und mit etwas Pech zustande gekommen.
Für Gesprächsstoff sorgte vor allem die Gelb-Rote Karte gegen Israels Torschützen Saied Abu Farchi. Der bereits verwarnte 20-Jährige zog nach seinem Treffer die Eckfahne aus der Verankerung und zeigte damit eine umstrittene Jubel-Geste. Schiedsrichter Georgi Kabakov zeigte ihm daraufhin die zweite Gelbe Karte.
Auch Rangnick wurde nach dem Spiel auf die Szene angesprochen. "Die Frage muss der gegnerische Trainer oder der Spieler beantworten, ob man ein Tor so bejubeln soll", sagte der ÖFB-Teamchef.
Dass Österreich anschließend in Überzahl agieren konnte, spielte den Hausherren jedenfalls in die Karten. Rangnick trocken: "Der Ausschluss war für uns sicher kein Nachteil."