Alonso hatte die Madrilenen erst im Sommer 2025 übernommen. Nach gerade einmal einem halben Jahr kam aber das Aus. Klub-Präsident Florentino Perez reagierte nach dem knapp verlorenen Finale des spanischen Supercups gegen den Erzrivalen Barcelona (2:3) und setzte den ehemaligen Starspieler vor die Tür.
Der gebürtige Baske machte 34 Spiele, holte einen guten Schnitt von 2,24 Punkten. Trotzdem kam der Rauswurf. Alvaro Arbeloa, bisher Trainer der zweiten Mannschaft und ein guter Alonso-Freund, übernimmt nun bei den Spaniern.
Derweil halten sich Gerüchte über ein zerrüttetes Verhältnis zwischen dem 44-Jährigen und einigen Star-Spielern – konkret Vinicius Junior, Kylian Mbappe oder Jude Bellingham.
Letzterer fand nun zur Alonso-Entlassung deutliche Worte. In seiner App "JB5" nahm sich der englische Teamspieler nämlich kein Blatt vor den Mund. "Bis jetzt habe ich zu viel davon durchgehen lassen, immer in der Hoffnung, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Aber ehrlich gesagt ... was für ein Haufen Scheiße", kommentierte der Mittelfeldspieler die Gerüchte über das angespannte Verhältnis zum gerade entlassenen Real-Trainer und zu angeblichen Zweifeln an den Taktikvorstellungen des Trainers.
In einer Insta-Store verabschiedete sich Bellingham jedenfalls von Alonso: "Danke, Trainer. Es war mir eine Ehre. Nur das Beste für die Zukunft."