Kommt Kälte-Hammer?

Reißt Polarwirbel, wird Europa "eisig lahmgelegt"

Reißt der Polarwirbel, könnte Polarluft bis nach Europa ausbrechen und den Alten Kontinent "eisig lahmlegen". Doch ob es so kommt, ist völlig offen.
Newsdesk Heute
19.09.2026, 08:49
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Der Winter könnte noch einmal für Gesprächsstoff sorgen. Der Grund: Meteorologen diskutieren über ein mögliches Szenario rund um den Polarwirbel - also jenen gewaltigen Luftstrudel über der Arktis, der normalerweise dafür sorgt, dass eisige Polarluft im hohen Norden bleibt.

Wie die deutsche "Bild" berichtet, sehen Wetterexperten eine mögliche Verbindung zu dem historisch starken El-Niño-Phänomen im Pazifik. Noch halten die meisten Modelle den Polarwirbel demnach stabil. Genau deshalb gilt: Von einer sicheren Prognose kann derzeit keine Rede sein.

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Der entscheidende Punkt ist das Wenn: "Sollte der Polarwirbel reißen, dann kann die eiskalte Luft nach Süden ausbrechen und auch Europa eisig lahmlegen", sagt Wetterexperte Karsten Brandt.

Für Europa wäre das ein markantes Kälte-Szenario. Im Fall eines solchen Risses könnte sich die Wetterlage rasch verändern. Dann wären längere Frostphasen, Schnee und eisige Luftmassen wieder ein Thema - vor allem in der zweiten Winterhälfte.

Doch der Unsicherheitsfaktor ist groß. Ob der Polarwirbel tatsächlich reißt, ob kalte Luft weit nach Süden vorstößt und ob Österreich oder andere Teile Europas davon betroffen wären, lässt sich derzeit nicht belastbar vorhersagen. Auch ein möglicher Wetterwechsel im Oktober wird von Experten als "extrem unsicher" eingeordnet.

Klar ist damit nur: Das Szenario ist wettertechnisch brisant, aber noch keine konkrete Winter-Prognose. Erst wenn die Modelle näher am Ereignis übereinstimmen, wird sich zeigen, ob aus der Polarwirbel-Debatte tatsächlich ein Kälte-Hammer für Europa wird.

red,19.09.2026, 08:49
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