"Lebensqualität, Gesundheit"

Rekord-Hitze – so viele Menschen stürmten die Bäder

Die extreme Hitze im Sommer hinterließ vielerorts ihre Spuren. Den Linzer Bädern bescherte sie einen Ansturm – den höchsten seit mehr als zehn Jahren.
Oberösterreich Heute
20.09.2026, 21:30
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Schlimme Folge der Klimakrise: Die menschengemachte Erderwärmung wird sich nicht mehr auf 1,5 Grad begrenzen lassen. Das geht aus dem neuen Bericht "Limiting Overshoot" des UN-Umweltprogramms hervor.

Demnach befindet sich die Welt aktuell auf einem Pfad, der zu etwa 2,6 Grad Temperaturanstieg im Vergleich zur vorindustriellen Zeit führen würde. "Die sengende Hitze, die verheerenden Waldbrände und die tödlichen Überschwemmungen dieses Sommers sind eine Warnung vor dem, was uns bevorsteht", so UN-Generalsekretär Antonio Guterres.

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In Linz ließ die arge Hitze die Menschen zuhauf in die Freibäder strömen: Von 1. Mai bis 13. September 2026 wurden rund 371.000 Besucher gezählt. Nur der Ausnahmesommer 2015 lag mit rund 406.000 Besuchen darüber, mit dem Sommer 2013 ist die heurige Saison praktisch gleichauf.

Am stärksten frequentiert war die Fitnessoase Parkbad mit rund 165.000 Besuchen, gefolgt von der Erlebnisoase Schörgenhub mit zirka 91.000. Die Wellnessoase Hummelhof zählte etwa 67.000 Gäste und die Familienoase Biesenfeld an die 48.000. Insgesamt stehen in den vier Bäderoasen zehn Freibecken mit knapp 6.000 Quadratmetern Wasserfläche zur Verfügung.

"Öffentliche Bäder sind keine Kür, sondern kommunale Grundversorgung", betont die zuständige Vizebürgermeisterin Karin Leitner (SPÖ). In einem Sommer wie dem vergangenen entscheidet der Zugang zu Wasser über "Lebensqualität und Gesundheit". "Und er darf weder vom Einkommen noch vom eigenen Garten abhängen."

"Weit über Stadtgrenzen hinaus"

Die Zahlen würden zeigen, wie dringend dieses Angebot gebraucht werde – "und zwar weit über unsere Stadtgrenzen hinaus", so Leitner. Rund 40 Prozent der Badegäste kommen demnach aus dem Umland.

Getragen wird diese Infrastruktur aber allein von der Stadt Linz und deren Tochter Linz AG. Deshalb haben wir noch vor den Sommerferien eine Resolution an das Land Oberösterreich gerichtet und eine faire Mitfinanzierung eingefordert", erklärt Sportreferentin Vizebürgermeisterin Karin Leitner (SPÖ).

red,Akt. 21.09.2026, 08:45, 20.09.2026, 21:30