"Du musst es selbst schneiden"

Restaurant verlangt 70 Euro für rohes Gemüse

Ein Lokal bei St. Tropez sorgt mit seiner ungewöhnlichen Gemüseplatte auf Social Media derzeit für Spott und vor allem Kopfschütteln.
Heute Life
08.07.2026, 14:50
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"Nur in St. Tropez bekommst du rohes Gemüse serviert, musst es selbst schneiden, und dann kostet es 70 Euro", teilt eine Touristin ihren Ärger über ein Erlebnis in einem der bekanntesten Lokale Südfrankreichs auf TikTok. Sie scheint nicht nur vom Preis überrascht, sondern auch vom Gesamtkonzept etwas überfordert: "Ich habe eine Gemüseplatte bestellt, im Glauben, das Gemüse sei gekocht."

Anschließend fragt sie noch, was sie mit "einer ganzen rohen Zwiebel" anfangen soll. In der Hand hält sie zu dem Zeitpunkt jedoch einen Fenchel.

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Ungeschnittenes Gemüse zum Luxuspreis

Eine nachvollziehbare Reaktion, denn die meisten Menschen stellen sich unter einer Gemüseplatte vermutlich gekochtes oder zumindest geschnittenes Gemüse vor. Im vor allem unter Promis beliebten "Le Club 55" in Ramatuelle bei St. Tropez sieht das anders aus: Wer "Panier de Crudités" bestellt, bekommt einen riesigen Korb mit rohem, ungeschnittenem Gemüse für 44 Euro. Tomaten, Sellerie, Paprika, Champignons und Artischocken – alles im Ganzen. Saucen oder Dips kosten extra - zwischen 24 und 31 Euro.

Meinungen gehen auseinander

Während Crudités als leichte Vorspeise in südlichen Ferienorten beliebt sind, hagelt es online Spott für die Gemüseplatte: "Das ist ein Traumessen für Meerschweinchen", witzelt jemand. Andere fragen sich, warum sie im Restaurant selbst Gemüse schnippeln sollen: "Ich geh nicht ins Lokal, um zu arbeiten." Auch der Preis sorgt für Unverständnis. "Am Markt kostet das 11,25 Euro", meint ein weiterer Kommentar.

„Am Markt kostet das nur 11,25 Euro".“

Im Netz wird auch darüber diskutiert, ob das überhaupt noch Crudités sind. Manche sagen: Rohes Gemüse, das ist der Sinn der Sache. Andere finden, Crudités sollten geschnitten und mit Dip serviert werden. "Siehst du da was zum Reinbeißen? Eben", meint jemand.

Wieder andere User können die Aufregung nicht nachvollziehen: "Du hast den Preis doch gesehen, bevor du bestellt hast?", schreibt einer. Ein anderer verweist auf den Ort: "Das ist halt St. Tropez." Einige vermuten eine klassische Touristenfalle: "Die behandeln Touristen wirklich wie Trotteln." Es gibt aber auch Stimmen, die das Lokal verteidigen: "Es schmeckt so gut", heißt es in einem Kommentar, oder "Immerhin bauen die das meiste selber an!"

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 08.07.2026, 14:55, 08.07.2026, 14:50
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