Erst Fehler, dann Tor

Riesiges Lob für ÖFB-Juwel Ndukwe: "Einer der Besten"

Erst ein Gegentor verschuldet, dann den Ausgleich gerettet. ÖFB-Juwel Ifeanyi Ndukwe erlebte einen verrückten Abend, bekam Lob vom Trainer.
13.10.2026, 07:36
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Vom Pechvogel zum gefeierten Helden! ÖFB-Talent Ifeanyi Ndukwe erlebte beim 3:3 von Levante gegen den FC Sevilla am Montagabend ein Wechselbad der Gefühle. Erst verschuldete der 18-jährige Wiener ein Gegentor, dann rettete er seinem Team in der zehnten Minute der Nachspielzeit einen Punkt. Jetzt bekommt er von seinem Trainer ein gewaltiges Lob.

"Nicht jeder kann nach so einem Fehler noch eine solche Leistung zeigen", schwärmt Levante-Coach Luís Castro. Der Portugiese traut seinem jungen Verteidiger sogar eine große Karriere zu: "Wenn er sich normal weiterentwickelt, könnte er einer der Besten auf seiner Position werden."

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Dabei hatte Ndukwes erstes Spiel in der Startelf denkbar schlecht begonnen. In der 13. Minute geriet sein Rückpass auf Tormann Mathew Ryan zu kurz. Sevillas Robbie Ure schnappte sich den Ball und traf zum 1:0. Doch der von Liverpool ausgeliehene Österreicher ließ sich davon nicht unterkriegen.

"Großartige Mentalität"

"Er hat gut gespielt. Es gab auch andere Fehler der gesamten Mannschaft", nimmt Castro seinen Schützling in Schutz. Besonders beeindruckt zeigt sich der Trainer von dessen Reaktion: "Er hat eine großartige Mentalität gezeigt. Er ließ sich von dem Fehler nicht beeinflussen und gewann viele Zweikämpfe."

Der große Moment folgte in der 90+10. Minute. Nach einem wilden Finish mit drei Treffern in der Nachspielzeit stand Ndukwe bei einem hohen Ball goldrichtig und erzielte das umjubelte 3:3. "Sein Tor war verdient", lobt Castro.

Für den ehemaligen Austria-Nachwuchsspieler, der im Sommer zu Liverpool wechselte und an Levante verliehen wurde, war es ein besonderer Abend. Trotz des späten Punktgewinns steckt sein Klub allerdings weiter im Tabellenkeller: Nach sieben Spielen liegt Levante mit sechs Punkten auf Rang 17.

red, 13.10.2026, 07:36
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