Eine Woche auf Bildungsreise

Roboter & KI – 4 Studenten auf Tech-Abenteuer in China

Vier österreichische Studenten reisten für eine Woche nach China und tauchten dort in die Welt von KI, Robotik und autonomen Fahrzeugen ein.
Wien Heute
08.09.2026, 16:17
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Vier österreichische Studierende bekamen im Rahmen des Bildungsprogramms "Seeds for the Future" die Möglichkeit, eine Woche lang Chinas Technologie-Welt hautnah zu erleben. Auf dem Programm standen unter anderem die Peking-Universität, ein Robotik-Labor, autonome Fahrten und ein Besuch im Huawei-Headquarter in Shenzhen.

Von Peking bis Shenzhen

Jana Reischl, Andreas Stettin, Soundos Saidi und Theo Albert Götze wurden nach einem Bewerbungsverfahren für die Reise ausgewählt. Diese führte die vier zunächst nach Peking. Gemeinsam mit Michael Nowak, Unternehmenssprecher von Huawei Austria, besuchten sie unter anderem die österreichische Botschaft und die Peking-Universität. Anschließend ging es weiter nach Shenzhen, wo sie Einblicke in die dortige Technologiebranche erhielten.

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Für Andreas Stettin war vor allem der Austausch mit Experten interessant. Der 21-jährige Villacher studiert an der TU Graz und hat selbst das Startup "Capstaed" gegründet. "Ich finde es besonders spannend, wie KI unsere Strukturen schon in den frühesten Phasen verändert und richtig genutzt eine unvergleichliche Geschwindigkeit mit sich bringt. Darüber persönliche Gespräche mit Experten in China führen zu können, war für mich definitiv ein Highlight", erzählt er.

Einblicke in Chinas Tech-Welt

"Wir haben wahnsinnig viel Wissen, unglaubliche Eindrücke und Erinnerungen fürs Leben mitgenommen. Ganz besonders fasziniert haben mich die verschiedenen Anwendungen der Robotics und die damit einhergehenden Möglichkeiten, mit denen ich mich auch in Österreich weiter beschäftigen möchte", erzählt auch Jana Reischl. Die 24-jährige Linzerin studiert Computer Science an der TU Graz.

Soundos Saidi, aus Villach, hat ihren Master in Informatics mit Schwerpunkt AI an der AAU Klagenfurt abgeschlossen. Besonders überrascht war sie davon, wie stark Technologie bereits in den Alltag integriert ist. "Durch das Programm konnten wir außerdem spannende Einblicke in die Technologiebranche bekommen und uns mit Menschen aus der Branche austauschen."

Technologie, Fortschritt, Zukunft

Für Theo Albert Götze, der an der Diplomatischen Akademie Wien Digital International Affairs studierte, stand vor allem der internationale Vergleich im Mittelpunkt: "Neben dem Studium arbeite ich schon seit einiger Zeit im öffentlichen Dienst. Gerade deshalb interessiert mich, wie Technologie und Künstliche Intelligenz international eingesetzt werden und wie unterschiedlich die Ansätze dabei sind. In den USA oder China wird manches anders vorangetrieben als in Europa. Umso aufschlussreicher war es, das jetzt vor Ort in China zu erleben und vieles, das ich bisher nur aus der Theorie kannte, aus erster Hand zu sehen."

Bildungsprogramm für Studierende

Huawei-Unternehmenssprecher Michael Nowak zeigte sich von den Teilnehmern beeindruckt: "Sie sind fachlich kompetent, unglaublich neugierig und zugleich sehr offen dafür, andere Perspektiven und Kulturen wirklich zu verstehen. Genau diese Offenheit ist entscheidend, um internationale Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln. Ich bin überzeugt, dass alle vier ihren Weg machen werden und freue mich, dass wir sie ein Stück dabei begleiten konnten."

Das Programm "Seeds for the Future" von Huawei findet bereits zum zwölften Mal statt. Vier ausgewählte Studierende aus Österreich nahmen heuer an der Reise nach Peking und Shenzhen teil und trafen dort auch auf Teilnehmer aus anderen Ländern.

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