Zu viel PS-Protz in der deutschen Bundesliga! Ab sofort dürfen die Spieler des VfB Stuttgart nicht mehr in ihren privaten-Luxus-Schlitten zum Training kommen. In Zukunft dürfen sie "nur" noch mit ihren Dienstautos der Marken Mercedes und Porsche vorfahren.
Wie die deutsche "Bild" schreibt, sind die Edel-Karossen der Stars den Bossen nach dem schwachen Saisonstart ein Dorn im Auge. So fährt Schweiz-Stürmer Ermedin Demirovic gerne in seinem Rolls-Royce Cullinan vor. Andere Spieler kommen im Ferrari oder im McLaren.
Bei Stuttgart spielt auch ÖFB-Talent Yanik Spalt. Der 19-jährige U21-Teamkicker ist vom Protz-Verbot aber wohl nicht betroffen. Der Vorarlberger wurde im April mit dem "Porsche Turbo Award" für seine sportliche Entwicklung ausgezeichnet.
Aber nicht nur die neuen Auto-Regeln sollen die Leistungsträger in Stuttgart wachrütteln. Coach Sebastian Hoeneß hat in der Länderspielpause deutlich das Tempo verschärft, lässt länger und intensiver trainieren.
Die Schwaben unterlagen zuletzt dem HSV auswärts mit 0:1, sind in der Tabelle nach vier Pleiten in sechs Spielen nur auf Rang 13.
Spalt, der im zentralen Mittelfeld daheim ist und seit der U17 in Stuttgart ist, kam in dieser Saison beim 4:1-Erfolg über Köln und bei der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim zum Einsatz.
Am Freitag steht Spalt mit seinem Klub unter Zugzwang. Mit Gladbach kommt das punktelose Schlusslicht der Bundesliga nach Stuttgart.