Betrüger verschicken derzeit E-Mails im Namen der deutschen Krankenkasse AOK. Darin wird den Empfängern eine angebliche Rückerstattung von 324,90 Euro versprochen. Als Grund wird eine Neuberechnung von Beiträgen genannt.
In der Nachricht wird behauptet, das Geld könne sofort überwiesen werden. Dafür sollen die Betroffenen einem Link zu einem angeblich sicheren Kundenportal folgen und innerhalb von sieben Tagen reagieren.
Wie es auf "Chip" unter Berufung auf die Verbraucherzentrale heißt, handelt es sich dabei um einen klassischen Phishing-Versuch. Auffällig seien unter anderem eine unpersönliche Anrede und eine unseriöse Absenderadresse.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, solche E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Links in verdächtigen Nachrichten sollten niemals angeklickt werden.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt zudem: Holpriges Deutsch ist längst kein sicheres Erkennungsmerkmal mehr für Betrugs-Mails. Viele gefälschte Nachrichten sind heute sprachlich einwandfrei.
Experten raten, bei HTML-E-Mails den Mauszeiger über den Absender zu halten - so wird die tatsächliche Adresse sichtbar.
Auch ein HTTPS-Symbol im Browser bietet keinen absoluten Schutz, da sich Kriminelle ebenfalls gültige Sicherheitszertifikate beschaffen können.