Mit dem Frühling startet auch an der Alten und Neuen Donau sowie auf der Donauinsel die neue Saison. Während Spaziergänger und Sonnenhungrige die ersten warmen Tage genießen, laufen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für einen reibungslosen Betrieb.
In Kürze startet die schwimmende Mähflotte der Stadt Wien wieder ihren Einsatz auf der Alten Donau. Die Unterwasserpflanzen sorgen zwar für gute Wasserqualität, können aber beim Baden oder Bootfahren stören.
Im Vollbetrieb sind bis zu 15 Amphibienmähboote unterwegs. Sie schneiden Pflanzen bis in 2,5 Meter Tiefe und entfernen das Schnittgut direkt. Täglich werden dabei große Wasserflächen bearbeitet, das Material wird anschließend zu Bio-Erde weiterverarbeitet. Auch die in die Jahre gekommenen Badestege an der Alten Donau werden aktuell saniert, damit sie pünktlich zur neuen Badesaison fertig sind.
Auch die Fähre Copa Cruise steht vor dem Comeback: Ab Freitag, 24. April, verbindet sie jeden Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag den CopaBeach mit dem Norden der Donauinsel. Der Katamaran bietet Platz für bis zu 20 Personen, vier Stationen – CopaBeach, Floridsdorfer Brücke, Nordbrücke und Jedleseer Brücke – sorgen für eine bequeme Verbindung entlang der Neuen Donau. Erwachsene zahlen 3 Euro, Kinder unter 15 Jahren 1 Euro.
Bereits in "Betrieb" sind die Donauinselschafe, die sich über eine große und treue Fangemeinde freuen. Die tierische "Mäh-Truppe" der Wiener Gewässer übernimmt jedes Jahr im naturnahen Norden der Donauinsel die Pflege der Wiesen und ersetzt die maschinelle Mahd.
Das Grasen der Schafe ist nicht nur deutlich leiser, sondern auch ökologisch wertvoll: Durch das schonende Abweiden bleiben bestimmte Pflanzen wie Wegdisteln und Flockenblumen stehen und bieten seltenen Insekten – wie etwa Steinbienenarten – ein reichhaltiges Nahrungsangebot.
Im Finale befindet sich der neue Freizeitbereich "Pier 22" (ehemalige Sunken City). Seit 2023 wurde der 13.000 Quadratmeter große Bereich am Wasser in mehreren Abschnitten zu einer neuen Parklandschaft mit Liegeflächen, Badezugängen und Sportangeboten umgestaltet.
"Bereits jetzt bietet die Donauinsel eine breite Palette an Möglichkeiten, die ersten warmen Tage zu genießen, etwa beim Spaziergehen, Radeln oder Boot fahren. Ganz wichtig sind mir konsumfreie, attraktive Räume und kostenlose Badezugänge für alle", so die für die Wiener Gewässer zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) in einer Aussendung.