Dieser Schreckmoment überschattete am Sonntagabend die 1:2-Heimniederlage von Rapid.
In der ersten Halbzeit knöchelte Zeteny Jano ohne Gegnereinwirkung mit dem rechten Fuß um. Der 20-Jährige wurde sieben Minuten lang am Feld behandelt und schließlich auf einer Trage abtransportiert. Der Knöchel war dick bandagiert, beim GAK-Spieler flossen Tränen. Auch die Rapid-Fans klatschten aufmunternden Applaus.
Jetzt steht fest: Jano erlitt einen knöchernen Bänderausriss, eine Knochenabsplitterung sowie eine Rissquetschwunde. Damit ist die Herbstsaison für das Offensivtalent gelaufen.
GAK-Sportchef Tino Wawra war geschockt: "Als ich die Szene gesehen hab, ist mir richtig schlecht geworden." Und weiter: "Er war psychisch natürlich sehr angeknackst, aber als klar war, dass es kein Bruch ist, war er schon erleichtert."
Trotzdem ein harter Rückschlag: "Er war in einer sehr guten Phase – aber wir werden das auffangen", so Wawra in der "Kleinen Zeitung".