Appell an Politikerin

Schock-Studie – so viele Teenies können nicht schwimmen

Die Statistik ist bedenklich: Jeder zehnte Jugendliche in Österreich kann nicht schwimmen. Die SPÖ pocht jetzt vehement darauf, gegenzulenken.
Oberösterreich Heute
26.05.2025, 05:00
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Mit den ersten warmen Tagen vergnügen sich wieder Groß und Klein an den Badeseen und in den Freibädern. Umso schockierender ist eine aktuelle Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit: Rund 137.000 Personen im Alter von fünf bis 19 Jahren in Österreich können nicht schwimmen.

Ausgerechnet bei jenen, die in den meisten Fällen bereits unbeaufsichtigt das kühle Nass aufsuchen, hat sich die Fähigkeit verschlechtert: Die Zehn- bis 14-Jährigen verfügen über schlechtere Kenntnisse als in den Jahren zuvor. Was während der Pandemie mit entfallenen Kursen versäumt wurde, hat nun also spürbare Folgen, so das KfV.

Auffällig: Der Anteil der Nichtschwimmer bei den Elf- und Zwölfjährigen ist seit 2021 um fünf Prozentpunkte auf mittlerweile neun Prozent gestiegen. Bei den Fünf- bis 19-Jährigen kann es ebenfalls rund jeder Zehnte nicht.

Doris Margreiter, Bildungssprecherin der OÖ-Sozialdemokraten, blickt "mit Sorge" auf die Zahlen. Für sie ist der politische Handlungsauftrag an Bildungsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander (ÖVP) klar: "Der Kostenstreit um die Schwimmstunden zwischen Land, Eltern und den Gemeinden muss durch Einspringen des Landes gelöst werden."

„Der Kostenstreit um die Schwimmstunden zwischen Land, Eltern und den Gemeinden muss durch Einspringen des Landes gelöst werden.“
Doris MargreiterSPOÖ-Bildungssprecherin

Antrag abgelehnt

Einen entsprechenden SPÖ-Antrag, damit weder Mütter und Väter noch die Kommunen auf den Kosten für Schülertransport und Eintrittsgelder sitzen bleiben, hätten Schwarz und Blau 2023 abgelehnt, kritisiert Margreiter. "Wer in Kindertagen nicht schwimmen lernt, lernt es meist nie und bleibt ein Leben lang bei Notsituationen besonders gefährdet."

{title && {title} } red, {title && {title} } 26.05.2025, 05:00
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